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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Adam Jünger stammte aus einem politisch engagierten Umfeld. Der Vater war Dachdecker. Jünger wuchs in schwierigen familiären Verhältnissen auf - seine Mutter starb früh, das Verhältnis zur Stiefmutter war belastet, der Vater hatte nur im Sommer Arbeit in seinem Beruf und phasenweise Alkoholprobleme. Da die Familie wirtschaftliche Not litt, stahlen Jünger und seine Geschwister Kohle und Altmetall, um etwas zu essen kaufen zu können. Nach der Schule übernahm Jünger verschiedene Hilfstätigkeiten. Er machte Ausbildungen zum Autoschlosser und Kraftfahrer. Er erhielt wegen seiner Vorstrafen, die mit dem Diebstahl von Lebensmitteln und Metall zusammenhingen, aber keinen Führerschein. Die vertraute politische Betätigung führte er weiter. Ab 1922 trat er Arbeiterverbänden bei, ab 1925 war er in der Gewerkschaft. Er zeigte eine tiefe Verbundenheit mit der Arbeiterklasse und begeisterte sich für kommunistische Ideen. Jünger wurde immer wieder wegen des Verbreitens kommunistischer Parolen, Körperverletzung und Betrugs inhaftiert. Die Gestapo verhaftete ihn im März 1933. Dort war er auch körperlicher Gewalt ausgesetzt. Ende März 1933 musste Jünger mit anderen Häftlingen den Fußmarsch ins KZ Osthofen antreten. Jünger war für Reparaturen am Wagen des Lagerleiters Karl d'Angelo zuständig; so hatte er mehr Bewegungsfreiheit und war vor den Mißhandlungen der Wachleute geschützt. Er unterschrieb bei der Entlassung, nicht mehr politisch tätig zu werden und wurde überwacht, nahm aber trotzdem im Juni 1933 den Widerstand gegen die Nazis wieder auf. Bald danach wurden Waffen bei ihm gefunden. Er wurde vom Oberlandesgericht Darmstadt zu anderthalb Jahren Zuchthaus verurteilt, die er unter Anrechnung der Untersuchungshaft von Januar 1934 bis März 1935 im hessischen Landeszuchthaus Marienschloss bei Rockenberg absaß. Jünger gab seine kommunistische Überzeugung nicht auf. Nach der Entlassung musste er bis ca. 1940 Notstandsarbeiten in verschiedenen Betrieben verrichten. Ab 1940 hatte arbeitete er wieder regulär als Schlosser. Zunächst wurde er wegen seiner Gesinnung als wehrunwürdig eingestuft, wurde aber im Dezember 1942 schließlich doch eingezogen. Er wurde auf der griechischen Insel Leros eingesetzt und sah schnell ein, dass er nicht würde flüchten können. Er wurde zum Anführer des Widerstands innerhalb seiner Kompanie und brachte sich noch unmittelbar vor Kriegsende durch sein hitziges Naturell in Lebensgefahr. Jünger war bis 1947 in Afrika in Kriegsgefangenschaft und kehrte danach nach Worms zu seiner zweiten Ehefrau zurück. Die wirtschaftlichen Probleme des Paares wurden durch Anfeindungen der Nachbarn wegen der politischen Gesinnung Jüngers verschärft. Er wäre gerne Ortspolizist geworden, dies wurde ihm aber wegen seiner Vorstrafen versagt. Er arbeitete weiter in seinem Beruf und zog häufig um. Ab 1966 lebte er dauerhaft in Wilhelmshaven." ],
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