| Varianter Name | Stader, Hermine / 1878-1960 ¬[Geburtsname]¬ |
| Geburtsdatum | 30.05.1878 |
| Geburtsort | Berlin |
| Sterbedatum | 14.12.1960 |
| Sterbeort | Berlin |
| Wirkungsort | Altenkirchen (Westerwald), Stadt | Wien | Düsseldorf | Stuttgart | Hamburg | |
| Beruf oder Beschäftigung | Schauspielerin | Regisseurin |
| GND-Sachgruppe | Personen zu... | Theater. Tanz |
| In Beziehung stehende Person | Reger, Max / 1873-1916 | Reinhardt, Max / 1873-1943 | Rühmann, Heinz / 1902-1994 | Gründgens, Gustaf / 1899-1963 | Göring, Emmy / 1893-1973 |
| Quellen | Lebensbilder aus dem Kreis Altenkirchen, Altenkirchen 1979, S. 57-60 | http://de.wikipedia.org/wiki/Hermine_K%C3%B6rner (Stand: 19.01.2015) | http://saebi.isgv.de/biografie/Hermine_K%C3%B6rner_%281878-1960%29 (Stand: 19.01.2015) | Feldhoff, Heiner u. Gneist, Carl: Westerwälder Köpfe, Zell/Mosel 2014, S. 103-106 |
| GND-Nummer | 118713477 |
| Siehe auch | Biographien der NDB | Wikimedia Commons | |
| Literatur | Literatur über Hermine Körner in der RPB |
Aufgewachsen auf dem vom Großvater an die Mutter vererbten Hotel- und Landwirtschaftsbetrieb in Altenkirchen; 1896 Besuch des Konservatoriums in Wiesbaden, Klavierunterricht beim jungen Max Reger; 1897 Heirat mit dem Schauspieler Ferdinand Franz Körner; durch dessen Vater Anbahnung eines Engagements am Wiener Burgtheater (ohne eine Schauspielschule besucht zu haben); 1898 Engagement am Wiener Kaiser-Jubiläums-Theater; 1905 Engagement am Düsseldorfer Schauspielhaus; 1909 Engagement am Hoftheater Dresden; 1915 Engagement am Deutschen Theater Berlin unter Max Reinhardt; erste Regiearbeiten; 1919 Intendantin am Münchner Schauspielhaus, wo sie junge Schauspieler, z.B. Heinz Rühmann, förderte; 1925-1926 und 1927-1929 Intendantin des Albert-Theaters in Dresden; 1934 Engagement bei Gründgens am Berliner Staatstheater; 1934 Ernennung zur preussischen Staatsschauspielerin durch Göring; 1935 Gast bei der Hochzeit ihrer Freundin Emmy Sonnemann mit Hermann Göring; von Hitler wider Willen wertgeschätzt, zog sie sich von den Nationalsozialisten zurück; versuchte, jüdische Kollegen zu protegieren; 1942 Tod ihres Enkels, bis 1946 Schaffenspause; nach dem Krieg in Stuttgart, Hamburg und Berlin tätig; 1950 erstmals eine ihrer Glanzrollen, "Die Irre von Chaillot"; 1957 Bundesverdienstkreuz; galt als eine der größten Tragödinnen des deutschen Theaters; ihre Tochter Anna Elisabeth (1899-1967) wurde ebenfalls Schauspielerin