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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Hans Kohl wurde in Mainz als jüngstes Kind des Kaufmanns August Kohl und dessen Frau Ludwiga geboren. Er hatte vier Brüder und eine Schwester. Besuch des Realgymnasiums in der Mainzer Neustadt. Wie seine Brüder war Kohl Mitglied der Mainzer Freimaurerloge. 1914 schloss er die Schule mit dem Notabitur ab und meldete sich freiwillig zum Kriegsdienst. Dank einer Verletzung entkam er den Schrecken des Krieges recht früh und konnte nach Mainz zurückkehren. Von 1915 bis 1923 studierte Kohl an der Akademie der bildenden Künste in München. Er war Meisterschüler bei Peter von Halm. Schon während seiner Münchener Zeit entstanden zahlreiche Radierungen mit Motiven der Stadt Mainz. Im Mai 1922 heiratete Hans Kohl seine Frau Anna Elisabetha Karolina Suder. Das Paar hatte zwei Töchter, Ursula (1921) und Eva-Maria (1925). 1932 zog die Familie nach Frankfurt am Main wo Kohl als freischaffender Künstler tätig war. 1933 wurde er in der Frankfurter Künstlergesellschaft aufgenommen, in der er fünfzig Jahre Mitglied war. Wegen seines Widerstandes gegen die Nationalsozialisten blieben öffentliche Aufträge aus, weswegen er sich in dieser Zeit auf die Malerei von Blumenbildern verlegte um politischen Gefahren aus dem Weg zu gehen und seine Familie ernähren zu können. 1939 wurde er zur Deutschen Wehrmacht einberufen und musste bis 1940 Kriegsdienst leisten. Durch die Hilfe eines Freundes konnte eine Freistellung vom Kriegsdienst erwirkt werden und Kohl konnte drei Jahre künstlerisch tätig sein bevor er gegen Ende des Krieges noch einmal an die Front musste und in russische Kriegsgefangenschaft geriet. 1945 konnte Kohl aus der Gefangenschaft fliehen und kehrte zu seiner Familie zurück. Mit dieser ließ er sich in der Alten Mühle in Hambach bei Heppenheim nieder. Hans Kohl war noch lange künstlerisch tätig. Neben der Malerei beschäftigte sich Kohl auch mit dem Puppenspiel. Er war sowohl in München, als auch in Frankfurt und später in Heppenheim als Puppenspieler an diversen Marionettentheatern tätig." ],
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