Lehmann, Karl / 1936-2018

Varianter NameLehmann, Kardinal Karl | Lehmann, Karl / 1936-
Geburtsdatum16.05.1936
GeburtsortSigmaringen
Sterbedatum11.03.2018
SterbeortMainz, Kreisfreie Stadt 
WirkungsortMainz, Kreisfreie Stadt  | Freiburg im Breisgau
Beruf oder BeschäftigungPfarrer / Katholische Kirche  | Kardinal  | Bischof  | Hochschullehrer 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Kirche 
QuellenRhein-Zeitung, Ausg. AL. - (2006), 94 vom 22.04., S. 3 | Rhein-Zeitung, Ausg. AL. - (2006), 114 vom 17.05. | Rhein-Zeitung, alle Ausg. - (2011), 113 vom 16.5., S. 4 | https://bistummainz.de/detailseite/kardinal-karl-lehmann-verstorben/4769df2f-d32a-4f3b-afcd-9b2ca79e90d2?mode=detail (Stand: 12.03.2018)
GND-Nummer11872715X
Siehe auch GND identifiers in the project regionalgeschichte.net (biographies) |  Germania Sacra Personendatenbank |  Wikimedia Commons | Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |  Personen der Landesbibliographie Baden-Württemberg |

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 12.03.2018

Biogramm

Doktor der Philosophie und Theologie; studierte von 1956 bis 1964 an der Universität in Freiburg und der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom Theologie und Philosophie; 1963 Priesterweihe; von 1964 bis 1967 an den Universitäten München und Münster als Assistent von Karl Rahner tätig; 1968 Berufung zum Dogmatik-Professor an die Universität Mainz; von 1971 bis 1983 Professor für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Universität Freiburg; 1983 zum Bischof von Mainz geweiht; 1987-2008 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz; 2000 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband geehrt; 2001 von Papst Johannes Paul II. zum Kardinal ernannt; zahlreiche Ehrendoktortitel; neben seinen Hauptämtern in vielen anderen Institutionen und Gremien engagiert.

Biogramm / alternativ

Bischofs-Wahl am 3. 6. 1983; Ernennung durch Papst Johannes Paul II. am 23. 6. 1983; Bischofs-Weihe am 2. 10. 1983. Er war seit 24. 9. 1985 stellvertretender Vorsitzender der Dt. Bischofskonferenz und ist seit 22. 9. 1987 deren Vorsitzender. Seit 1986 ist er Mitglied der Röm. Glaubenskongregation; seit 1993 Vizepräsident der Europ. Bischofs-Konferenz und seit 1994 Mitglied der Röm. Kongregation für Orientalische Kirchen. Am 21. 2. 2001 wurde er zum Kardinal erhoben. Seit 4. 3. 2001 ist er Mainzer Ehrenbürger. (1983) Gotthard-Kapelle; (1985) Seligsprechung von Titus Brandsma; Stadtschreiber; Kolpinghaus; (1988) Erbacher Hof; Tod von Ex-Bischof und Kardinal Hermann Volk; (1989) Peterskirche; (1990) 1000-Jahr-Feier der Stephanskirche; (1991) Augustinerkirche; Rochus-Hospital; (1992) Kirche am Markt 10; (1993) Ketteler-Denkmal; (1994) Turmhelm für Quintinskirche; (1998) 93. Dt. Katholikentag; Chorhaus für Mainzer Domchor. ---[Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]