Meyer, Otto / 1921-2013

Geburtsdatum24.03.1921
GeburtsortHerold 
Sterbedatum25.09.2013
SterbeortKlingelbach 
WirkungsortMainz, Kreisfreie Stadt 
Beruf oder BeschäftigungAbgeordneter  | Landwirt  | Bürgermeister  | Minister 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Politiker und historische Persönlichkeiten  | Landwirtschaft 
WerkeVeröffentlichungen/Vorlass: Veröffentlichungen zu umwelt- und weinbaupolitischen Themen | Vorlass im Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin
QuellenRhein-Lahn-Zeitung / Diez. - (2006), 71 vom 24.03., S. 15 | Rhein-Lahn-Zeitung / Diez. - (2006), 72 vom 25.03., S. 14 | Eintrag "Meyer, Otto" in Munzinger Online/Personen - Internationales Biographisches Archiv; URL: http://www.munzinger.de/document/00000012503 (Stand: 12.08.2013) | Oeffentlicher Anzeiger / Kreis Bad Kreuznach (West). - (2013) vom 27.09., S. 28
GND-Nummer118733478
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Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 01.12.2015

Darstellung von Meyer, Otto

Biogramm

Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags. - Partei: CDU. - Mandate: Mandat 4. Wahlperiode: Wahlkreis 4, Listenplatz 4; Mandat 5. Wahlperiode: Wahlkreis 4, Listenplatz 2; Mandat 6. Wahlperiode: Wahlkreis 4, Listenplatz 1; Mandat 7. Wahlperiode: Wahlkreis 2, Listenplatz 1; Mandat 8. Wahlperiode: Wahlkreis 1, Listenplatz 1; Mandat 9. Wahlperiode: Wahlkreis 1, Listenplatz 1; Mandat 10. Wahlperiode: Wahlkreis 1, Listenplatz 1, bis 31.05.1985, Nachfolger: Zwanziger, Dr. Theo. - Konfession: Evangelisch. - Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: 1927-1935 Volksschule Herold, 1936-1938 landwirtschaftliche Fachschule Katzenelnbogen, 1938-1939 Bauernhochschule Michelstadt im Odenwald, 1935-1938 Berufsausbildung zum Landwirt auf dem väterlichen Hof, 1938 Landwirtschaftsgehilfe, 1941-1945 Kriegsdienst (zuletzt Leutnant und Kompanieführer), Kriegsgefangenschaft, Übernahme des väterlichen Hofs, 1955 Landwirtschaftsmeisterprüfung und selbstständiger Landwirt in Herold. - Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1948-1968 ehrenamtlicher Bürgermeister in Herold; 1952-1956 Mitglied des Kreistags und des Kreisausschusses des Unterlahnkreises; 1956-1968 Kreisdeputierter des Unterlahnkreises; 1966 Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Unterlahn; 1968-1982 stellvertretender Vorsitzender des CDU-Landesverbands Rheinland-Pfalz; 1968-1985 Vorsitzender des Agrarausschusses des Deutschen Bundesrats 1969 Mitglied der 5. Bundesversammlung, 1984 Mitglied der 8. Bundesversammlung; 01.05.1968-18.05.1971 Minister für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten 18.05.1971-18.05.1979 Minister für Landwirtschaft, Weinbau und Umweltschutz 18.05.1979-23.05.1985 Minister für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten; 18.05.1971-23.05.1985 stellvertretender Ministerpräsident; 1950-1968 Vorsitzender des Kreisbauernverbands Unterlahn, 1955 Mitglied des Ausschusses zur Verbesserung der Agrarstruktur beim Bundesministerium für Landwirtschaft, 1955 Vorsitzender des Deutschen Mittelstandsblocks, Landesgruppe Rheinland-Pfalz, 1975 Mitglied der Evangelischen Landessynode Hessen-Nassau, 1986 Exequatur als Honorarkonsul der Republik Ruanda, Vorsitzender im Aufsichtsrat der Landsiedlung Rheinland-Pfalz, Mitglied der Landwirtschaftskammer Rheinland-Nassau, im Verwaltungsrat der Deutschen Genossenschaftsbank, im Verwaltungsrat der Deutschen Siedlungs- und Landesrentenbank Bonn, Ehrenvorsitzender des CDU-Kreisverbands Rhein-Lahn. - Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 19.05.1959-31.05.1985 (4.-10. Wahlperiode) Mitglied des Landtags; Mai 1963 bis Mai 1968 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion; 4. Wahlperiode: Mitglied Agrarpolitischer Ausschuss; 5. Wahlperiode: stellvertretender Vorsitzender Agrarpolitischer Ausschuss, Mitglied Ältestenrat, Hauptausschuss, Zwischenausschuss; 6. Wahlperiode: Vorsitzender Ausschuss für Landwirtschaft und Weinbau. - Ehrungen: Bundesverdienstkreuz Erster Klasse (1971), Großes Bundesverdienstkreuz (1975), Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern (1978), Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterblatt (1981), Verdienstorden des Landes (1989), Ernennung zum Ökonomierat.- ---[Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]

Biogramm / alternativ

Vor dem Krieg Besuch der Landwirtschaftsschule und der Bauernhochschule; 1955 Landwirtschaftsmeisterprüfung und Übernahme des väterlichen Hofs in Herold; dort schon seit 1948 Bürgermeister; ab 1959 Abgeordneter im rheinland-pfälzischen Landtag; von 1968 bis 1985 Mitglied der Landesregierung, Minister für Landwirtschaft, Weinbau und Umweltschutz und außerdem stellvertretender Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz; noch in seine Amtszeit fiel der Wein-Skandal, in dem es um die Versetzung von Weinen mit Diäthylenglykol ging; Ehrenvorsitzender der CDU Rhein-Lahn; Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband