Steinhausen, Wilhelm / 1846-1924

Varianter NameSteinhausen, Wilhelm August Theodor | Steinhausen, Wilhelm A. | Steinhausen, Wilhelm August | Steinhausen, W. | Malerulus ¬[Pseud.]¬
Geburtsdatum02.02.1846
GeburtsortZary
Sterbedatum05.01.1924
SterbeortFrankfurt am Main
WirkungsortBerlin | München | Frankfurt am Main | Schloß Schöneck 
Beruf oder BeschäftigungKünstler  | Maler  | Radierer  | Lithograf  | Hochschullehrer 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Malerei. Zeichnung. Graphik  | Bildung. Erziehung 
WerkeMadonna unter Tannen, 1890 | Selbstporträt, 1910 | Schöneck im Mai, 1916
QuellenNaheland-Kalender. - 1960, S. 131-133 | http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Steinhausen  (Stand: 10.10.2011) | Hunsrücker Biographie  Stand: 01/2025.
GND-Nummer118753282
Siehe auch TRIPOTA - Trierer Porträtdatenbank |  Hessische Biografie |  Wikimedia Commons | Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |  Wikipedia-Personenartikel
LiteraturLiteratur von Wilhelm Steinhausen in der RPB | Literatur über Wilhelm Steinhausen in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 20.01.2026

Biogramm

Sohn von August Friedrich Wilhelm und Henriette Auguste Steinhausen, geb. Naphtali; Kindheit und Jugend in Sorau in der Niederlausitz (Zary) und Berlin; Studium der Kunst mit dem Schwerpunkt auf Figurenmalerei zunächst an der Berliner Kunstakademie, ab Herbst 1866 in Karlsruhe; dort Beginn seiner intensiven Beschäftigung mit biblischen Themen, die sein Werk durchziehen; 1870 Rückkehr nach Berlin; 1871 Studienaufenthalt in Italien durch das "Michael-Beer-Stipendium für Historienmalerei"; ab 1873 freischaffender Künstler in München und ab 1876 in Frankfurt am Main; von dort aus Ausgestaltung öffentlicher Gebäude und privater Villen mit religiösen und antiken Motiven; 1880 Heirat mit seiner langjährigen Verlobten Ida Wöhler (1851-1923) 1886 Einzug in die von seinem Freund Simon Ravenstein als Teil einer Künstlersiedlung entworfenen und gebauten Steinhausen-Villa; 1910 erwarb er Schloss Schöneck in der Ehrbachklamm als Sommer- und Ruhesitz, wo vor allem Hunsrücker Landschaftsbilder entstanden; in seinem Atelier in der Burgkapelle wurde dem Künstler, der unter dem Pseudonym Malerulus auch für zahlreiche Illustrationen bekannt war, zu Ehren ein Museum eingerichtet; Ehrungen 1900 mit der Ernennung zum Professor und 1906 mit der Ehrendoktorwürde Dr. theol. h.c der Universität Halle/Saale; sein Schwager war der Dichter Alfons Piquet, der Schloss Schönau auch Gedichte widmete; seine Tochter Marie Paquet-Steinhausen wurde ebenfalls Malerin.