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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Geboren in Dirkes zwischen Grefrath und Büttgen im heutigen Rhein-Kreis Neuss; seine Eltern starben früh, seine Mutter im Kindbett, sein Vater 1785 bei einem Trinkgelage; wurde von einem Freund seines Vaters aufgezogen, der ihn in das Räuber-\"Handwerk\" einführte; arbeitete seit 1789 als Hirtenjunge im heutigen Tönisvorst; lernte als Protegé der Gräfin Neersdonk Lesen und Schreiben, arbeitete als Holzknecht und Forstgehilfe; 1794 wurde er wegen einiger Vergehen des Hauses verwiesen; anschließend trat er in die holländische Armee ein, desertierte kurz darauf und schloss sich der Räuberbande des Scherenschleifers Franzis Gerards aus Dahlem an, die hauptsächlich im Rheinland und im heutigen Belgien und den Niederlanden agierte; bei seinem ersten Raubzug \"fetzte\" er angeblich während der Fahrt die Beute von einer Postkutsche; andere Quellen schreiben den Beinamen seinem \"rasenden Dreinschlagen im Gefecht\" zu; die hauptsächliche Methode war es, Bürgerhäuser regelrecht zu belagern und zu erstürmen, um von den Bewohnern durch Misshandlung Geld und Wertgegenstände zu erpressen; 1795 Heirat mit der Abdeckerstochter Gertruda Stucks aus Wesel, 1 Tochter; 1796 Ermordung seiner Frau; die Bande raubte u.a. im Sept. 1796 das Neusser Rathaus zweimal aus; im Okt. 1796 Verhaftung, Festungshaft und Flucht; ermordete kurz darauf einen holländischen berittenen Soldaten; Teilnahme an einer spektakulären Gefangenenbefreiung in Engers; 1797/98 zog sich die Bande auf ihren neuen Hauptstützpunkt Neuwied zurück (u.a. in der Schenke \"Zum Weißen Thurm\" von Nicolaus Belz); 17.05.1798 misslungener Überfall auf den Neuwieder Kaufmann Bruckmann in Daaden, der zur Verhaftung vieler Bandenmitglieder und zur Zerschlagung der Bande führte; 1799 gründete Weber zusammen mit dem berüchtigten Johann Müller aus Wetzlar eine Bande; 28.10.1799 Überfall auf die Köln-Elberfelder Postkutsche, bei dem ca. 13.000 Taler erbeutet wurden; bis 1801 aufsehenerregende Überfälle u.a. in Vallendar, Montabaur, Sinzig, St. Goarshausen, Hillscheid, Steimel, Breisig, Andernach, Katzenelnbogen, Rheinbrohl und Mülheim, dazwischen auch am Niederrhein; dabei arbeitete seine Bande teilweise mit der von Johannes Bückler, dem \"Schinderhannes\", zusammen; 1802 Verhaftung in Frankfurt; traf während seines Transportes nach Köln in Mainz den \"Schinderhannes\" und seine Komplizen; gestand in sechs Monate dauernden Verhören 191 gelungene (und 122 misslungene) Verbrechen, darunter zwei Morde; nachdem er sich zuletzt reuig geäußert hatte, wurde er in Köln am 19.02.1803 verurteilt und 2 Tage später guillotiniert; es war die letzte öffentliche Hinrichtung Kölns" ],
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    "source" : [ "Rheinischer Antiquarius, III. Abt., Bd. 3, Coblenz 1856, S. 306-373", "http://de.wikipedia.org/wiki/Mathias_Weber (Stand: 08.04.2015)", "\"Der Fetzer landete auf dem Schafott\", \"Den scheelen Jickjack in Engers befreit\", \"Neuwieder Spelunke war das Räuberquartier\", in: Rhein-Zeitung, Ausg. AN. - 66 (2011), 41 vom 18.02., S. 20", "Röhrig, Tilman: Der Fetzer, Köln 1991", "Boehnke, Heiner: Die rheinischen Räuberbanden, Frankfurt 1993, S. 189-303", "Striewski, Jennifer: \"Mathias Weber (1778-1803), Räuber\", in: Portal Rheinische Geschichte (= http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/W/Seiten/MathiasWeber.aspx ; Stand: 10.04.2015)" ]
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