| Varianter Name | Kneib, Ph. / 1870-1915 |
| Geburtsdatum | 19.02.1870 |
| Geburtsort | Zornheim |
| Sterbedatum | 21.07.1915 |
| Sterbeort | Würzburg |
| Wirkungsort | Mainz, Kreisfreie Stadt | Bodenheim | Gernsheim | Seligenstadt | Würzburg |
| Beruf oder Beschäftigung | Katholischer Theologe | Hochschullehrer |
| GND-Sachgruppe | Personen zu... | Kirche |
| In Beziehung stehende Person | Brück, Heinrich | Schell, Herman / 1850-1906 |
| Werke | ¬Die¬ Willensfreiheit und die innere Verantwortlichkeit, 1898 | Handbuch der Apologetik als der wissenschaftlichen Begründung einer gläubigen Weltanschauung, 1912 | ¬Die¬ Unsterblichkeit der Seele bewiesen aus dem höheren Erkennen und Wollen : eine Beitrag zur Apologetik und zur Würdigung der thomistischen Philosophie, 1900 |
| Quellen | Nieder-Olm : der Raum der Verbandsgemeinde in Geschichte und Gegenwart / hrsg. von Karl-Heinz Spiess. - Alzey : Verl. der Rheinhess. Druckwerkstätte, 1983. - ISBN 3-87854-039-6. - Seite 376-377 | https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Kneib (Stand: 25.05.2022) |
| GND-Nummer | 118991272 |
| Siehe auch | Hessische Biografie | |
Philipp Kneib wurde 1870 in Zornheim geboren. Er war der älteste Sohn von acht Kindern des Schreiners Joseph Kneib III und dessen Frau Maria, geborene Kneib. Nach dem Abschluß des Gymnasiums in Mainz 1891 studierte Kneib vier Jahre am Mainzer Priesterseminar Philosophie und Theologie. Am 08.03.1895 wurde Philipp Kneib zum Priester geweiht. Danach war er nur etwa einen Monat als Kaplan in Gernsheim, Rhein tätig, bevor er zum weiteren Studium nach Würzburg ging. Dieses schloss er 1896 mit seiner Promotion ab. Darauf folgte eine Tätigkeit als Kaplan in den Mainzer Pfarreien St. Quintin und St. Stephan, sowie St. Alban in Bodenheim. 1898 stieg Kneib zum Domkaplan auf, im Frühjahr 1899 wurde er zum Benefiziumsverwalter in Seligenstadt und Lehrer am dortigen Polygymnasium ernannt. Schon 1900 wurde er von Bischof Heinrich Brück als Dozent ans Mainzer Priesterseminar berufen, dort lehrte er Kirchengeschichte und Moraltheologie. 1903 wurde er Professor. 1906 erhielt er den Lehrstuhl für Apologetik in Würzburg und trat somit die Nachfolge seines kurz zuvor verstorbenen Lehrers Herman Schell an. Kneib, der sich nicht der besten Gesundheit erfreute, erlitt bereits 1909 einen Schlaganfall, von dem er sich nie ganz erholte. Erst 45jährig verstarb er 1915 in Würzburg.