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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Berühmte Familie von Instrumentenbauern für Blech- und Holzblasinstrumente; stammen von Hugenotten ab und waren bis ca. Mitte des 16. Jahrhunderts u.a. in Sedan ansässig; seit 1663 ist in Wertheim ein Dietrich Alexander nachgewiesen; sein Ur-Urenkel Franz Ambros A. (1753-1802), ein gelernter Dreher, zog 1782 von Miltenberg/Main nach Mainz, wobei er sich als \"blasender Instrumentenmacher\", später als \"Lautenmacher\" in die Bürgerschaft aufnehmen ließ; er gründete die erste Instrumentenmanufaktur, fertigte nachweislich Klarinetten und vermutlich Lauten, aber auch Statuetten u.a. Schnitzereien; nach Franz Ambros' Tod wurde die Firma von seiner Witwe und seinen Söhnen Claudius (1783-1816), Martin (1797-1826)) und Philipp (1787-1864) geführt, ab 1826 von dem weiteren Bruder Kaspar Anton (1803-1872), einem gelernten Instrumentenbauer, und Philipp; sie vertrieben die Instrumente nun auch selbst und gelten als Gründer der Firma \"Gebrüder Alexander\"; 1812 findet sich der erste Nachweis der Handelstätigkeit; zu diesem Zeitpunkt und auch in einem anderen Briefwechsel von 1822 wurden die Alexander-Klarinetten als mangelhaft bezeichnet, obwohl sie guten Absatz fanden; Kaspar Anton ging ca. 1820-1824 auf Wanderschaft und erlernte sein Handwerk v.a. in Wien; erweiterte die Produktion mindestens auf Bassetthörner; danach finden sich jahrzehntelang kaum Quellen zur Firma Alexander; spätestens 1864 Ausweitung des Sortiments auf Blechblasinstrumente; Kaspar Antons Söhne Franz Anton (1838-1926) und Georg Philipp (1843-1897) führten die Firma ab 1872; sie gelten als Gründer der fabrikmäßigen Fertigung des Unternehmens; 1862 war Richard Wagner auf der Suche nach dem endgültigen Klangbild für den \"Ring des Nibelungen\"; zusammen mit der Firma Alexander entwickelte er die \"Wagnertuba\", eine Mischform zwischen Waldhorn und Posaune;\n\ndurch einen Aufschwung des deutschen Militärmusikwesens neue Absatzmärkte für Blechblasinstrumente der Firma; Exporte in die ganze Welt, z.B. 1897 nach Honduras; 1883 glanzvolles 100jähriges Jubiläum der Firma; nach der Jahrhundertwende wurde die Produktion der Holzblasinstrumente schrittweise reduziert; Franz Anton schied 1908 aus dem Unternehmen aus; ab 1897 führen Georg Philipps Sohn Friedrich Sebastian Anton (1873-1913) und sein Bruder Georg P. jr. (1879-1916); Anton starb früh, Georg P. jr. fiel im 1. Weltkrieg; ab 1916 übernahmen die beiden Witwen Anna Maria und Helena sowie Franz Anton (1838-1926, Bruder von Georg P. sr.), der seit 1864 im Betrieb tätig war, die Leitung; 1909 Patent auf die Erfindung des ersten voll ausgebauten Doppelhorns; Belieferung aller bedeutenden Orchester in Deutschland, USA, Großbritannien und der Schweiz; 1925 ging die Leitung auf Philipp Johann Christoph (1904-1971) über, wobei ihn Helena bis 1939 unterstützte; nach der Weltwirtschaftskrise forcierte er u.a. die Ausrüstung von Militärkapellen, die zahlreich neu entstanden; 1937 Verleihung des Grand Prix der Weltausstellung in Paris; im 2. Weltkrieg konnte der Betrieb trotz Rohstoffknappheit aufrechterhalten werden, da er als kriegswichtig eingestuft wurde; im Herbst 1944 weitreichende Zerstörung durch Bombenangriff und nachfolgender Wiederaufbau; 1958 Ehrenurkunde bei der Weltausstellung in Brüssel; 1971 Übergabe an Philipps Söhne Anton Julius und Hans P.; 1999 übernahm Anton Julius' Sohn Georg Phillip Alexander (1969-) das Unternehmen; bis heute einer der weltweit führenden Hersteller für Blechblasinstrumente; Referenzen von Orchester- und Solomusikern aus aller Welt; am 30.04.2024 schloß das Pianohaus Binger Straße 18; die Instrumentenmanufaktur bleibt bestehen" ],
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