Loeb, Jacques / 1859-1924

Geburtsdatum07.04.1859
GeburtsortMayen, große kreisangehörige Stadt 
Sterbedatum11.02.1924
SterbeortHamilton Bermudainseln
WirkungsortStraßburg | Berlin | Chicago, Ill. | Berkeley, Calif. | New York, NY
Beruf oder BeschäftigungBiologe  | Chemiker 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Biologie  | Chemie  | Medizin. Tiermedizin 
In Beziehung stehende PersonLoeb, Leo 
Werke¬Der¬ Heliotropismus der Thiere und seine Uebereinstimmung mit dem Heliotropismus der Pflanzen, 1890 | Untersuchungen zur physiologischen Morphologie der Thiere, 1891-1892 | Einleitung in die vergleichende Hirnphysiologie, 1899 | Vorlesungen über die Dynamik der Lebenserscheinungen, 1906 | Untersuchungen über künstliche Parthenogenese und das Wesen des Befruchtungsvorgangs, 1906 |
Quellenhttp://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Loeb  (Stand: 28.06.2013) | http://bsbndb.bsb.lrz-muenchen.de/sfz53626.html  (Stand: 28.06.2013) | http://en.wikipedia.org/wiki/Jacques_Loeb  (Stand: 28.06.2013)
GND-Nummer119133628
Siehe auch Biographien der NDB | Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |  Wikipedia-Personenartikel
LiteraturLiteratur über Jacques Loeb in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 05.11.2013

Darstellung von Loeb, Jacques

Bildquelle: unknown/pseudonymous | Wikimedia Commons | Public domain

Biogramm

Nach dem Tod seiner Eltern zusammen mit seinem jüngeren Bruder Leo bei einem Onkel in Berlin aufgewachsen; dort Besuch des Askanischen Gymnasiums; ab 1880 zunächst Studium der Philosophie, dann Wechsel zum Medizinstudium in Berlin, München und Straßburg; in Straßburg Forschungen im Labor von F.L. Goltz und Promotion 1884; 1885 medizinisches Staatsexamen; weitere neurophysiologische Studien bei dem Physiologen Nathan Zuntz an der Landwirtschaftlichen Hochschule in Berlin und ab 1886 bei A. Fick in Würzburg; 1888 Rückkehr zu Goltz nach Straßburg; ab 1891 in den USA tätig, u.a. an der University of Chicago, ab 1902 in Berkeley und ab 1910 am Rockefeller Institute for Medical Research; Beschäftigung u.a. mit dem Einfluss von Außenfaktoren auf Lebewesen und mit der künstlichen Parthenogenese; gilt als einer der Begründer der Physiologie und war Vertreter einer materialistisch-mechanistischen Auffassung vom Leben; Mitbegründer des Journal of General Physiology; 1909 Ehrendoktortitel der Universität Leipzig; Vorbild für die Figur des Max Gottlieb in dem Roman Arrowsmith von Sinclair Lewis