Scharping, Rudolf / 1947-

Geburtsdatum02.12.1947
GeburtsortNiederelbert 
WirkungsortMainz, Kreisfreie Stadt  | Bonn | Berlin | Lahnstein, große kreisangehörige Stadt 
Beruf oder BeschäftigungPolitiker  | Abgeordneter  | Regierungschef  | Minister  | Sportfunktionär 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Politiker und historische Persönlichkeiten 
WerkeVeröffentlichungen/Vorlass: Was jetzt zu tun ist, München / Zürich 1994 | Meine Tour de France: 25 Touren und Etappen zum Nachradeln auf der Spur des längsten, härtesten und spannendsten Radrennens der Welt, Hildesheim 1998 | Wir dürfen nicht wegsehen: Der Kosovo-Krieg und Europa, Berlin 1999 | Hg. (zus. mit Frank Baumgärtner und Thomas Eßer): Public Private Partnership in Deutschland - Das Handbuch, Frankfurt am Main 2009 | Vorlass im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn
QuellenBeck, Kurt (Hrsg.): 60 Jahre Seit' an Seit'. Die SPD in Rheinland-Pfalz 1947 - 2007, Mainz 2007, S. 124 | Bredow, Wilfried von: Scharping, Rudolf (Albert), in: Kempf, Udo/HansGeorg Merz (Hrsg.): Kanzler und Minister 1998 - 2005. Biografisches Lexikon der deutschen Bundesregierungen, Wiesbaden 2008, S. 259 - 269 | Mielke, Gerd: Rudolf Scharping, in: Ziegler, Hannes (Hrsg.): Politiker in Rheinland-Pfalz: Unsere Ministerpräsidenten, Annweiler 2002, S. 103 - 122 | Leonhard, Elke: Aus der Opposition an die Macht. Wie Rudolf Scharping Kanzler werden will, Köln 1995 | Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (Hrsg.): "Etwas Kredit hatten wir immer ... ": Ministerpräsidenten erzählen. 2. Aufl., Mainz, 1998, S. 51 - 64 |
GND-Nummer119154013
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Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 01.12.2015

Biogramm

Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags. - Partei: SPD. - Mandate: Mandat 8. Wahlperiode: Wahlkreis 1, Listenplatz 8; Mandat 9. Wahlperiode: Wahlkreis 1, Listenplatz 8; Mandat 10. Wahlperiode: Wahlkreis 1, Listenplatz 8; Mandat 11. Wahlperiode: Wahlkreis 1, Listenplatz 1; Mandat 12. Wahlperiode: Direktmandat im Wahlkreis 8, Koblenz / Lahnstein, bis 06.11.1994, Nachfolger: Lewentz, Roger. - Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: 1954-1958 Volksschule Niederlahnstein, 1958-1966 Gymnasium Oberlahnstein, 1966 Abitur, Bundeswehr, 1967-1974 Studium der Politischen Wissenschaften, Soziologie und Rechtswissenschaften an der Universität Bonn, 1974 Magister Artium, 1969-1975 Assistent von Bundestagsabgeordneten, 2004 Gründung einer national und international tätigen Unternehmensberatung, 2004-2006 Gastprofessur an der Fletcher School and University, Medford (Mass.), USA. - Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1966 Mitglied der SPD; 1969-1974 Landesvorsitzender der Jusos Rheinland-Pfalz; 1974-1976 stellvertretender Juso-Bundesvorsitzender; 1974-1991 Mitglied des Stadtrats Lahnstein; 1976-1977 nebenberuflicher Landesgeschäftsführer der SPD Rheinland-Pfalz; 1976-1991 Vorsitzender des Kreisverbands der SPD Rhein-Lahn; 1979-1991 Mitglied des Kreistags Rhein-Lahn, Bad Ems; 1984-1990 Vorsitzender des SPD-Bezirks Rheinland / Hessen-Nassau; 1985-1993 Vorsitzender der SPD Rheinland-Pfalz; 1988-2003 Mitglied des SPD-Parteivorstands; 1989 Mitglied der 9. Bundesversammlung, 1994 Mitglied der 10. Bundesversammlung 21.05.1991-26.10.1994 Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz; 1993-1995 Bundesvorsitzender und 1995-2003 stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD; 1994 Kanzlerkandidat der SPD; 1994-2005 Mitglied des Bundestags; 1994-1998 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion; 1995-2001 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE); 1998-2002 Bundesminister der Verteidigung; 2005 Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer, Mitglied im Landesbürgschaftsausschuss (8.+9. Wahlperiode), der Arbeiterwohlfahrt und des Kreisvorstands des DRK Rhein-Lahn, der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr. - Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 20.05.1975-06.11.1994 (8.-12. Wahlperiode) Mitglied des Landtags; Mai 1979 bis Juni 1985 Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion; 19.06.1985-21.05.1991 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion; 8. Wahlperiode: Mitglied Datenschutzkommission, Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr, Unterausschuss "Datenschutzgesetz", Untersuchungsausschuss "IPEKS"; 9. Wahlperiode: stellvertretender Vorsitzender Datenschutzkommission, Mitglied Ältestenrat, Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr, Haushalts- und Finanzausschuss, Zwischenausschuss, Enquete-Kommission "Orientierungsstufe"; 10. Wahlperiode: stellvertretender Vorsitzender Enquete-Kommission "Datenschutz im Sicherheitsbereich", Mitglied Ältestenrat, Haushalts- und Finanzausschuss, Zwischenausschuss, Untersuchungsausschuss "Parteispenden", Untersuchungsausschuss "Strafsache Kanter"; 11. Wahlperiode: Mitglied Ältestenrat, Haushalts- und Finanzausschuss, Zwischenausschuss.- ---[Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]

Biogramm / alternativ

1992 veranlasste er die Gründung der "Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz" (ZIRP)