Laros, Matthias / 1882-1965

Varianter NameLaros, Matthias
Geburtsdatum01.03.1882
GeburtsortTrier, Kreisfreie Stadt 
Sterbedatum24.06.1965
SterbeortKoblenz, Kreisfreie Stadt 
WirkungsortStolzenfels (Ortsbezirk 8) 
Beruf oder BeschäftigungPfarrer / Katholische Kirche  | Schriftsteller  | Theologe 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Kirche  | Schreiben. Dichtung 
Werke¬Das¬ Glaubensproblem bei Pascal, Düsseldorf 1918 | Bibliographie (185 Nummern) - in: Franz Grosse, Dr. theol. M. L (1882-1965). Der große geistige Brückenbauer. Werkgeleit und Bibliographie, Koblenz 1971, 47-82 | Ergänzungen bei Anne Martin: Die Entstehung der CDU in Rheinland-Pfalz, Mainz 1995, Persch: L - in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Hamm bzw. Herzberg 1975 ff., IV (1992) 1175-11778 | Warum noch beten?, 1940 | Was ist positives Christentum?, 1937 |
QuellenBroemser: L, in: Kurzbiographien von Mittelrhein und Moselland, Trier 1967-1975, 281 f. | Viktor Conzemius: Propheten und Vorläufer, Zürich u.a. 1972, 193-205 | Lexikon für Theologie und Kirche, 1993 ff, 653 | Neue deutsche Biographie, Berlin 1953 ff, XIII 641-642 | Die Religion in Geschichte und Gegenwart, 3. Aufl., Tübingen 1956-1962, VI 1118. |
GND-Nummer119418266
Siehe auch Biographien der NDB | Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |  Wikipedia-Personenartikel
LiteraturLiteratur von Matthias Laros in der RPB | Literatur über Matthias Laros in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 29.05.2007

Biogramm

Kathol. Theologe. - Nach Studium der Philosophie und Theologie am Bischöflichen Priesterseminar Trier wurde L 1907 zum Priester geweiht. Weitere Studien in Bonn, Straßburg und Würzburg beschloß er mit der Promotion zum Dr. theol. Während dieses Aufbaustudiums versah er Kaplansstellen in Saarbrücken, Waldbreitbach, St. Wendel, Gebhardshain und Nalbach. Als das Bischöflich Generalvikariat ihm aufgrund des (ungerechtfertigten) Vorwurfes des Liberalismus den Weg der akademischen Laufbahn verschloß, wirkte L ungebrochen als Pfarrer in Rodershausen (1913-1919), Geichlingen (1919-1939) und Kapellen-Stolzenfels (1939-1948). - L hat durch seine Forschungen und Werkherausgaben den Namen des englischen Theologen John Henry Newman in Deutschland bekanntgemacht und wesentl. zu dessen Rezeption im deutschsprachigen Gebiet beigetragen. Während der NS-Diktatur stand L auf der Seite der Gegner dieses Systems. 1944 übernahm er anstelle des hingerichteten Freundes Max Joseph Metzger die Leitung der "Una Sancta". Seine Schrift "Das christl. Gewissen in der Entscheidung" wurde 1941 indiziert, die Una-Sancta-Bewegung erhielt 1948 einen scharfen römischen Verweis. Erst das Zweite Vatikanische Konzil rehabilitierte L, der zu den großen Wegbereitern des kathol. Ökumenismus gezählt wird. - ---[Daten übernommen aus: Martin Persch, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]