Lauxen, Nikolaus / 1722-1791

Varianter NameLauxen, Nikolaus
Geburtsdatum13.10.1722
GeburtsortBoppard, Stadt 
Sterbedatum18.11.1791
SterbeortKoblenz, Kreisfreie Stadt 
Beruf oder BeschäftigungArchitekt 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Architektur. Bautechnik 
WerkeAlle Entwürfe u. Bauten aufgeführt in: Euskirchen Cl.: N.L, Baumeister des rhein.-mosell. Barock (Pulheimer Beiträge, zur Geschichte u. Heimatkunde 16. Sonderveröffentlichung, Pulheim 1997).
QuellenEuskirchen, Das Erbe eines großen Baumeisters wiederentdeckt, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 5.11.1997 | Friderichs, Alfons: Klotten und seine Geschichte, (Schriftenreihe: Ortschroniken des Trierer Landes, Bd. 29), Briedel, 1997, S. 98/156 | Schommers, Reinhold: Die Welt sehen - die Welt deuten, in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 1999, S. 35/46, hier S. 36 | http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_Lauxen  (Stand: 22.02.2012)
GND-Nummer119520494
Siehe auch Hessische Biografie |  Germania Sacra Personendatenbank |  Wikimedia Commons | Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |  Wikipedia-Personenartikel
LiteraturLiteratur über Nikolaus Lauxen in der RPB

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 16.12.2010

Biogramm

Sohn des vermutlich aus Pommern stammenden Maurers Adam Laux. - 1760 wird N.L. als Kunstmaler u. Dekorateur der Innenräume im kurfürstl. Jagdschloss in Engers erwähnt. Nach dem Besuch der Militärschule für Ingenieure heiratete er am 1.2.1767 in zweiter Ehe die Färberswitwe Anna Maria Müller aus Cochem; er betätigte sich hier als Färber u. Kunstmaler. 1767 wird er erstmalig als Baumeister fassbar, auf dem Marktplatz in Cochem entstand nach seinen Plänen der Martinsbrunnen. 1769 taucht er dann in Koblenz als Ingenieurbaumeister auf. Reichhaltiges Quellenmaterial zur baulichen Entwicklung der Stadt Koblenz liefern die handschriftlichen Ratsprotokolle im dortigen Stadtarchiv. Er entwickelte auch rege private Bautätigkeit außerhalb der Residenzstadt. Von 1770 liegt ein Entwurf für einen Propsteineubau der Abtei Brauweiler in Klotten vor, der nie zur Ausführung gelangte, gleichzeitig mit der gescheiterten Planung für Klotten entstand ein Neubau des Benediktinerhauses in Mesenich, 1771 entstand ein Entwurf für das Forsthaus in Hochpochten, das Pfarrhaus in Kaifenheim soll er 1777 errichtet haben und ein Jahr später die Pankratiuskirche in Kaisersesch, die im 19. Jahrh. durch einen Neubau ersetzt wurde. Weitere große Bauten entstanden in u.a. Urmitz, Camberg, das Benediktinerinnenkloster Nonnenwerth, die Abtei Rommersdorf, der Bolongaropalast in Höchst, die Benediktinerabtei Brauweiler (b. Köln), Schloss Molsberg, das Collegium Lambertinum in Trier. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]