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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Else Braun wurde am 19. Februar 1875 in Kaiserslautern geboren und verlor mit 16 Jahren ihre Eltern. Sie verbrachte zehn Jahre in Rumänien und England, wo sie als Erzieherin tätig war und die dortigen Sprachen erlernte. 1908 legte sie als erste Frau in der Pfalz das Examen zur Lehrerin mit der bestmöglichen Note ab. Else Braun war nicht verheiratet. Sie lebte in der Ottostraße 20. Nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland und ihrem Lehrerinnenexamen arbeitete sie an der Höheren Weiblichen Bildungsanstalt in Kaiserslautern (Burg-Gymnasium), wo sie von Kollegen und Kolleginnen wie Schülerinnen gleichermaßen als \"anregende, erfolgreiche, gegenwartsbewußte [und] sozial empfindende\" Frau geachtet wurde. Von ihren Kollegen wurde sie insbesondere für ihre \"feste, humorvolle Meinungsäußerung\" geschätzt. Sie unterrichtete Evangelische Religion, Deutsch, Mathematik und Naturgeschichte. Else Braun saß für die DDP (Deutsche Demokratische Partei) in der Wahlperiode 1919-1924 im Stadtrat Kaiserslauterns. Zudem war sie auch Mitglied im Gremium, das die ersten Wahlen in der Demokratie in Kaiserslautern organisierte und darüber hinaus dritte Regionalvorsitzende der DDP im Bezirk Pfalz. Damit ist sie die politisch mit Abstand erfolgreichste und bedeutendste Frau Kaiserslauterns in jenen Jahren. 1926 musste sie krankheitsbedingt eine Pause von ihrem Beruf als Lehrerin einlegen. Trotz ihrer angeschlagenen Gesundheit blieb sie bis kurz vor ihrem Tod die dritte Vorsitzende der DDP auf pfälzischer Landesebene, was ihre hohe Reputation als Politikerin bestätigt. Im Dezember 1928 starb Else Braun im Alter von 53 Jahren an den Folgen eines \"Schlags\". Ihr war weniger als ein Jahrzehnt aktive politische Mitgestaltung gegönnt, in dem sie sich für ihre Überzeugungen und die \"staatsbürgerlichen Aufgaben der Frau\" einsetzte. ---[Text von Jule Schürmann, veröffentlicht in der Schülerzeitung des Hohenstaufen-Gymnasiums Kaiserslautern, StauferKurier Ausgabe 2018/2019, S. 12]" ],
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    "source" : [ "Stadtarchiv Kaiserslautern. Bestände: Akten zu den Stadtratswahlen, Melderegister, Stadtratsprotokolle", "Archiv der Friedrich-Naumann-Stiftung Bonn: Angaben zur Funktion im Landesvorstand der DDP", "Stadtarchiv Alpirsbach" ]
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