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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Joseph Friedrich Gustav Binder wurde als Sohn des Metzgermeisters Gustav Binder in Ludwigshafen am Rhein geboren; von 1907 bis 1913 besuchte er die Volksschule in Ludwigshafen-Mundenheim und anschließend das Ludwigshafener Carl-Bosch-Gymnasium, wo er 1913 sein Abitur ablegte; zwischen 1913 und 1916 arbeitete er bei der Atlas-Versicherungs-Gesellschaft in Ludwigshafen und absolvierte nebenher ein privates Kunststudium; 1916 wurde er zum Militär eingezogen, konnte anscheinend im Jahr 1917 aber noch ein privates Kunststudium bei Wilhelm Deffke und Lucian Bernhard in Berlin absolvieren; 1918 wird er an der Ostfront eingesetzt und durch eine Granate schwer verletzt; nach dem Krieg arbeitete er für das Atelier Schäfer-Binder und das Atelier Weber; in den Jahren 1921/22 war er als Grafiker für die Druckerei Waldkirch in Ludwigshafen am Rhein tätig; sein Weg führte ihn 1922 nach Saarbrücken, wo er bis 1924 als selbständiger Künstler wirkte; es folgte ein Lehrauftrag an der Akademie für freie und angewandte Kunst in Saarbrücken, den er bis 1927 innehatte; danach gründete er das Studio Binder in Ludwigshafen, ehe er 1936 die Binderstudios in Beilstein einrichtete; 1943 bis 1945 musste er erneut Kriegsdienst leisten; 1955 zog er nach Scheidegg im Allgäu; in den 20er Jahren wurde er mit seinen Entwürfen für die IG Farben weltberühmt und entwickelte sich zu einem der Wegbereiter für moderne Werbegraphik; ab 1961 war er überwiegend als Kunstmaler tätig; 1925 erhielt er den ersten Preis für die Schutzmarke der IG Farben, 1930 den ersten Preis im Internationalen Plakat-Wettbewerb in Nürnberg, 1961 den Eurostar für besten Entwurf; 1972 wurde er von den Kunstakademien in London und Rom als \"Membre honoris causa\" geehrt." ],
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    "source" : [ "Geißler-Archiv im Landesbibliothekszentrum/Pfälzische Landesbibliothek <Speyer> : Mappe K 113", "Kunstsammlung Binder (Hrsg.): Binder. - Esslingen, 1991", "Saur, Allgemeines Künstler-Lexikon. - München [u.a.]. - 11 (1995), S. 80" ]
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