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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Margit Blechschmidt wurde 1878 in Insterburg, Ostpreußen geboren. Ihr Vater Karl Blechschmidt war Fabrikdirektor. 1902 zog sie mit ihren Eltern nach Berlin. Dort besuchte Margit einen Malkurs des Künstlers Lovis Corinth. Ende 1904 ging sie für längere Zeit nach Kassel, wo sie ihr Studium vertiefte. Am 14.07.1910 heiratete sie den Schauspieler Adolf Manz und zog mit ihm nach Mainz, da er am dortigen Theater ein Engagement angenommen hatte. Künstlerisch rückte nun Margits Heim in den Vordergrund, es entstanden eine Reihe von Interieurs und einige Stillleben. Zunehmend schien sie die Ehe einzuengen und sie begann sich Freiräume zu schaffen. Diese fand Margit in Alzey. Die nächsten Jahre verbrachte sie abwechselnd in Alzey oder in Dachau, wo sie auch die Malschule von Max Feldbauer besuchte. Margit war an zahlreichen Ausstellung beteiligt und stark ins Mainzer Kunstleben involviert. Desweiteren engagierte sie sich seit Jahren im Malerinnenverein. Der Ausbruch des 1. Weltkriegs beendete jedoch vorerst ihren künstlerischen Erfolg. 1918 trennte sich Margit endgültig von ihrem Mann und nahm ihre Ausstellungstätigkeit wieder auf. Mit einer Ausstellung in Worms gelang ihr der Durchbruch. Es folgten unzählige Ausstellungen. 1927 konnte sie sich einen lang gehegten Traum erfüllen, eine Reise in den Süden. Die dort gemachten Eindrücke verarbeitete Sie in zahlreichen Studien und Gemälden. In den Jahren nach 1932 wandte sich ihre Kunst wieder verstärkt Rheinhessen zu. Nach 1933 und mit Ausbruch des zweiten Weltkriegs kam ihr künstlerisches Schaffen immer mehr zum Erliegen, finanziell und gesundheitlich ging es ihr immer schlechter. 1952 starb sie nach langer Krankheit. Ihre letzte Ruhe fand sie auf dem Waldfriedhof in Alzey" ],
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    "source" : [ "Frauen in Rheinhessen : 1816 bis heute / herausgegeben von Susanne Kern, Petra Plättner. - 2., durchgesehene Auflage. - Mainz am Rhein, 2019. - ISBN 978-3-96176-076-3. - Seite 83-88" ]
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