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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Erste Generaloberin der Trierer Kongregation der Barmherzigen Schwestern v. hl. Karl Borromäus. - Eltern: François Joseph Rudler, Friedensrichter in Gebweiler, und Anna Maria geb. Heinemann. R war Enkelin des Generalkommissars François Joseph Rudler. R kam mit 13 Jahren in das Pensionat der Borromäerinnen in Lunéville. Sie trat 1829 in die Kongregation ein, um sich der Pflege der Armen, Verlassenen und Kranken und der Erziehung der Kinder zu widmen. Ihr Lebensprogramm: Wir halten es mit den Armen und Kranken. R war zunächst Lehrerin in Saarlouis. 1846 wurde sie Oberin des neu gegründeten St. Hedwig-Krankenhauses in Berlin, das sich in schwierigsten Verhältnissen befand. In dieser Zeit entstand eine Freundschaft mit der späteren Kaiserin Augusta. Als Bischof Arnoldi in Trier ein Provinzhaus der Borromäerinnen wünschte, um deutschen Mädchen den Eintritt in den Orden zu erleichtern, kaufte er 1849 für die Borromäerinnen das Haus im Krahnen, das in den Jahrhunderten vorher durch verschiedene Orden genutzt worden war. R wurde hier Provinzialoberin und Novizenmeisterin. Einziges Kapital der Schwestern waren leere Räume und ein fast verwegenes Gottvertrauen. Gott segnete dieses Vertrauen. Trotz ständiger Geldnöte entfaltete R eine reiche soziale Tätigkeit: Bewahrschule für Kleinkinder, Näh- und Strickschule für Mädchen, 1862 ein Waisenhaus für 200 Mädchen. 1883 rief sie eine Dienstbotenfürsorge ins Leben, die religiöse Betreuung und Stellenvermittlung übernahm. 1849 gehörten zur Trierer Provinz 11 Niederlassungen. Diese Zahl erhöhte sich und überschritt auch die Grenzen der Diözese. Zudem wurde die Gründung v. Klöstern anderer Orden in der Stadt Trier v. R selbstlos und tatkräftig untertützt. Während des Kulturkampfes wurden Häuser in den Niederlanden eröffnet. - ---[Daten übernommen aus: M. Elisabeth Mues, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
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