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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Er war der Bruder von Wilhelmine, der Gattin des späteren Bundespräsidenten Dr. Heinrich Lübke. - K.K. ließ sich 1921 als frei praktizierender Arzt u. Allgemeinmediziner in Zell nieder u. heiratete 1922 Gertrud Schneiders aus Briedel, die Tochter eines Weingutsbesitzers u. Mitinhabers der Zeller Volksbank. Er passte den alteingesessenen Ärzten nicht wegen seiner Einstellung zum Nazi-Regime, sie hatten sich in einer NSDAP-Organisation zusammengeschlossen u. wollten ihn aus der Stadt hinausekeln. Durch seine antinational-sozialistische Einstellung hatte er auch ein \"offenes Ohr\" für die jüdischen Bewohner in Zell, demonstrativ sprach er die verängstigten jüdischen Mitbürger auf der Straße an, deren Kranke er noch bis 1940 behandelte (die anderen Ärzte in Zell u. Alf lehnten dies aus Sympathie mit den Machthabern ab), meist kostenlos, wie übrigens auch etliche mittellose Einheimische. Er hisste nie die Hakenkreuzfahne u. vermied den \"Deutschen Gruß\". 1939 bat er für Juden, Kranke u. Gebrechliche bei der Gauärzte-Kammer in Koblenz um Karten für Zusatzverpflegung, was mit antisemitischer Hetze abgelehnt wurde. Wegen seiner Familie musste er mit Umsicht verfahren, um seine kassenärztliche Approbation nicht zu gefährden. Mütterberatung, öffentliche Gesundheitsfürsorge, Reihenuntersuchungen für Organisationen hatte man ihm ohnehin schon verwehrt. Unter den 50 aufgelisteten Zellern, die auf der \"Schwarzen Liste\" der Nazis standen, wurde er an erster Stelle aufgeführt. Die ärztliche Pflicht erfüllte er bis zu seinem Tode 1949. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]" ],
  "publication" : [ "Grabstätte auf dem Zeller Friedhof, an der Kapelle, rechter Seitenrand." ],
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    "source" : [ "Keuthen, Erinnerungen an Kindheit u. Elternhaus, Burg Arras, 1995. Franz Piacenza" ]
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