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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Carl Gassner studierte in Strassburg Medizin und ließ sich danach in Mainz als Arzt für Augen- und Ohrenleiden nieder. Er praktizierte in der gemeinsamen Praxis mit seinem Vater. Allerdings beschäftigte er sich lieber mit chemischen und physikalischen Experimenten in der Werkstatt des Uhrmachers Balbach. Da die in dieser Zeit verwendeten Nass-Batterien häufig austrockneten, wollte er eine andere Lösung finden und entwickelte die erste Trockenbatterie. Als er kurz nach seiner Erfindung die Türklingel eines befreundeten Ladenbesitzers mit seiner neuen Erfindung ausstattete, erlangte seine Batterie schnell Bekanntheit. Bald kam er mit der Produktion kaum noch nach. 1886 erhielt er in Deutschland das Patent für seine Erfindung. Auch in Österreich-Ungarn, Belgien, Frankreich, England und den USA ließ er seine Batterie patentieren. Als die Reichspostdirektion in Erfurt 100000 Batterien bestellte, gründete Gassner eine Fabrik in Frankfurt. Die Nachfrage war riesig, schon nach wenigen Jahren hatte er mehrere Millionen Goldmark verdient. Da Gassner ein recht eigenwilliger Mensch war und lieber seine Ruhe wollte, verzichtete er auf alle Rechte an dem Frankfurter Unternehmen. Er starb 1942 im Alter von 86 Jahren in Mainz und wurde auf dem dortigen Hauptfriedhof bestattet." ],
  "publication" : [ "Ueber die bei Dilatatio Ventriculi vorkommenden tonischen Muskelkrämpfe und epileptiformen Anfälle ... - Strassburg, 1878" ],
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    "dateModified" : "2022-05-05",
    "source" : [ "Stumme, Wolfgang: Der Mainzer Hauptfriedhof : Menschen und ihre letzten Ruhestätten. - Ingelheim : Leinpfad-Verlag, 2010. - ISBN 978-3-942291-14-9. - Seite 51-53", "https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gassner (Stand: 05.05.2022)" ]
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