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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Privatlehrer, Dichter. - S unterhielt in Trier eine kaufmännische Privatschule. Nebenher wirkte er zunächst als Theaterkritiker für Trierer Zeitungen und Chronist des Karnevalvereins \"Heuschreck\". Er schrieb Bühnenstücke, die ihn in In- und Ausland bekannt machten. In New York trat er selbst als Bühnenstar auf. Auf der Bühne des \"Heuschreck\" stand er zum ersten Mal 1894. Er galt und gilt als der eigentl. Begründer der \"heuschrecklichen Revuen\" ( = Karnevalsgesellschaft \"Heuschreck\") v. legendärem Ruf. Seine Lustspiele und Schwänke zeichneten sich durch einen gesellschaftskritischen Unterton aus. Der Schwank \"Der Sittenapostel\" brachte es auf fast 1200 Aufführungen, sein Stück \"Der Klapperstorch fliegt\" auf 1300. Lange blieb er in Trier populär mit seinem Revueschlager \"Mein Trier wie lieb' ich Dich!\" Insgesamt schrieb er in Trier 45 Bühnenstücke, v. denen 38 zur Aufführung kamen. Im Ersten Weltkrieg wurde seine Schrift \"Die Juxquelle\" an die Trierer Soldaten verschickt; sie enthielt die vollständigen Texte seiner Revuen 1898-1903. - Mit der NS-Diktatur begann für S eine harte Zeit. Er wurde als Jude 1934 aus dem deutschen Kulturkreis ausgeschlossen.\n\n1936 mußte er seine Privatschule, die 43 Jahre lang als die beste in Trier galt, schließen und Trier verlassen. Er verzog nach Frankfurt a.M., wo er zunächst noch für die jüdischen Volksbühne tätig sein konnte. Da seine Frau Christin war, blieb er zunächst v. der Deportation verschont, stand jedoch noch kurz vor der Befreiung durch die amerikanischen Truppen auf der Transportliste, die nicht mehr durchgeführt werden konnte. - 1944 war seine Wohnung mit allen Manuskripten ausgebombt worden. 1946 verfaßte er nochmal eine Revuevorlage für seine Heimatstadt, die er \"Mein Trier wie lieb' ich Dich\" betitelte, das Lied, dessen Inhalt er in Verfolgung und KZ-Haft treu geblieben war. - ---[Daten übernommen aus: Heinz Monz, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
  "publication" : [ "Aus der großen Zeit des Trierer Karnevals - in: Trierischer Volksfreund, Nr.38 v. 14./15.02.1955", "100 Jahre Heuschreck - in: Trierische Volkszeitung v. 4.02.1947 ff.", "¬Die¬ Juxquelle, Trier 1908", "Mein Trier, wie lieb ich dich!, Trier etwa 1920, wieder abgedruckt bei Jutta und Thomas Albrecht: Phänomen Heuschreck, Trier 1998, 68", "Zur Geschichte des Trierer Karnevals. Festschrift anläßl. des 80jährigen Jubiläums der Karnevalsgesellschaft Heuschreck Trier, Trier 1927", "Verzeichnis aller Revuen bei Jutta und Thomas Albrecht: Phänomen Heuschreck, Trier 1998, 224" ],
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    "source" : [ "Jutta und Thomas Albrecht: Phänomen \"Heuschreck\", Trier 1998, 56, 60-63, 65-69 und 82 f.", "Merith Niehuss: Mischehen im Nationalsozialismus, in: DAMALS Heft 3/2000, 63-67", "Dorothee Odenthal: \"Mein Trier, wie lieb' ich dich\", in: Trierischer Volksfreund, v. 28.07.1997", "Karl Schieffer: \"Mein Trier, wie lieb ich Dich\", in: Trierische Volkszeitung, Nr.47 v. 17.09.1946", "Louis Scheuer 85 Jahre alt, in: Trierischer Volksfreund, v. 14.06.1957.", "*Abbildungen: bei Jutta und Thomas Albrecht: Phänomen \"Heuschreck\", Trier 1998, 83 und im Archiv der Karnevalsgesellschaft \"Heuschreck\" Trier." ]
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