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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Im Kriegsdienst 1914/15 war P in französ. Gefangenschaft geraten und leistete Arbeitseinsätze u.a. in Afrika; dort rettete ihn ein französ. Sanitäter aus Lebensgefahr, woraus eine lebenslange Zuneigung zu Frankreich herrührte. 1920 kehrte er zurück, trat 1923 in das Noviziat des Jesuitenordens ein, studierte 1925-1927 Philosophie und 1927-1931 Theologie in Valkenburg. 1929 wurde er zum Priester geweiht. Nach Abschluß seiner theolog. Studien und des Terziats kam er, vorbereitet durch pastorale Praktika in Berlin und Münster, 1933 nach Trier, wo er als Präses der Marianischen Jünglingskongregation v. 1617 (MIC) das Arbeitsfeld seines Lebens fand. Als diese 1937 v. NS-Regime verboten wurde, führte er seine Für- und Seelsorge der Jugend in Gesprächen, Beratungen und geheimen Zusammenkünften weiter. Selbst in diesen überaus schwierigen Verhältnissen der nationalsozialistischen Ära gelang es dem in der kathol. Jugendbewegung (Neudeutschland) groß gewordenen P aufgrund seines imponierenden Ideenreichtums, seiner mitreißenden Spontaneität und seiner auch das Kleinste bedenkenden Organisationsgabe, eine kirchl. Jungengemeinschaft aufzubauen, die unter seiner charismatischen Leitung nach dem Zweiten Weltkrieg eine Blütezeit erlebte\n\nDie Seele seiner religiösen Jugendarbeit war die Verehrung der v. Neuen Testament und der kirchl. Lehrtradition als Repräsentantin der Kirche dargestellten Gottesmutter Maria: eine Form christl. Spiritualität, die Hunderte katholischer Laien, vor allem jedoch die vielen aus der MIC hervorgegangenen Welt- und Ordenspriester geprägt hat. Zur religiösen Jugendarbeit im weiteren Sinn gehörten für P gut geleitete Ferienlager und insbes der Sport, aber auch die Überwachung und Förderung der schulischen Leistung. \"Progressus in pietate et litteris\" war ein oft v. ihm zitierter Leitspruch. - Auf seinem Totenzettel stand: \"P. Peus war ein ausgeprägter Tatmensch; ausgerüstet mit echter Führerbegabung, großem Verständnis der reifenden Jugend, rastloser Hingabe an die Ideale der MIC und seltener Findigkeit und Zähigkeit, alle Möglichkeiten für seine Jungen auszunutzen, hatte er in Trier eine moderne Jugendbewegung einzigartiger Prägung geschaffen.\". - ---[Daten übernommen aus: Ernst Haag, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
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    "source" : [ "H.G.: Pater P S.J. +, in: Trierische Landeszeitung, Nr.138 v. 15.06.1960", "Rainer Rendenbach SJ: Pater Paul P, in: Mitteilungen aus den deutschen Provinzen der Gesellschaft Jesu 19 (1960-1962), 495-507", "Martin Soell: In memoriam P. Peus SJ, in: Katechetische Blätter 85 (München 1960), 479 f" ]
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