{
  "professionOrOccupation" : [ {
    "label" : "Techniker",
    "id" : "https://d-nb.info/gnd/4138289-4"
  } ],
  "placeOfBirth" : [ {
    "label" : "Dautphe",
    "id" : "Dautphe"
  } ],
  "gender" : [ {
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gender#male",
    "label" : "Männlich"
  } ],
  "dateOfDeath" : [ "1904-11-07" ],
  "rppdId" : "pm00092",
  "dateOfBirth" : [ "1823-07-11" ],
  "placeOfDeath" : [ {
    "label" : "Mainz, Kreisfreie Stadt",
    "id" : "https://rpb.lobid.org/spatial#n31500000"
  } ],
  "type" : [ "AuthorityResource", "Person", "DifferentiatedPerson" ],
  "@context" : "http://lobid.org/gnd/context.jsonld",
  "gndSubjectCategory" : [ {
    "label" : "Technik allgemein",
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gnd-sc.html#31.16p"
  } ],
  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Julius Römheld war das fünfte von insgesamt vierzehn Kindern, unterrichtet wurde er von seinem Vater, der Pfarrer war und Hauslehrern. Nach einer Lehre bei dem Hofmechanikus Friedrich Wilhelm Breithaupt in Kassel, wo er die Herstellung physikalischer und optischer Instrumente erlernte, arbeitete er von 1843-1845 bei seinem Onkel August Theiß in dessen Schriftgießerei und Buchdruckerei in Frankfurt am Main. 1845 arbeitete er als Volontär in einer Lokomotivfabrik in Karlsruhe und besuchte dort auch das Polytechnikum. 1846 begann er als Schlosser in der Maschinenwerkstatt der Friedrich-Wilhelmshütte in Mülheim an der Ruhr, bereits nach einem Jahr übernahm er dort die Leitung des Hochofenbetriebs. Wegen steigender Holzpreise experimentierte Römheld mit der Erzeugung von Eisen mit Steinkohlen-Koks. Bereits 1849 ging der erste, von ihm konstruierte Kokshochofen des Ruhrgebiets in Betrieb. Eisen konnte nun wirtschaftlicher hergestellt werden. 1852 ging er als technischer Direktor zur Niederrheinischen Hütte nach Duisburg. Im selben Jahr heiratete er in Mülheim Christine Wilhelmine Jungboldt. Das Paar hatte drei Söhne, Julius (*1853), Wilhelm (*1855), Hugo (*1856) und eine Tochter, Anna, die bereits im ersten Lebensjahr verstarb. Ab 1855 leitete er den Hüttenbereich der Vulkan AG in Duisburg, verließ aber nach Meinungsverschiedenheiten mit den Aktionären 1858 das Ruhrgebiet und machte sich selbständig. 1859 eröffnete er in Mainz eine Eisengießerei. Durch zwei Großaufträge expandierte das Unternehmen schnell. Anfang der 1890er Jahre übernahmen Römhelds Söhne den Betrieb und er konnte sich anderen Aufgaben zuwenden. Er wirkte entscheidend bei der Gründung der Süddeutschen Eisen- und Stahl-Berufsgenossenschaft und beim Aufbau einer Reichsunfallversicherung mit." ],
  "describedBy" : {
    "dateModified" : "2022-05-05",
    "source" : [ "Stumme, Wolfgang: Der Mainzer Hauptfriedhof : Menschen und ihre letzten Ruhestätten. - Ingelheim : Leinpfad-Verlag, 2010. - ISBN 978-3-942291-14-9. - Seite 47-49", "https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_R%C3%B6mheld (Stand: 05.05.2022)" ]
  },
  "id" : "https://d-nb.info/gnd/139268669",
  "gndIdentifier" : "139268669",
  "preferredName" : "Römheld, Julius",
  "placeOfActivity" : [ {
    "label" : "Kassel",
    "id" : "Kassel"
  }, {
    "label" : "Frankfurt am Main",
    "id" : "Frankfurt am Main"
  }, {
    "label" : "Karlsruhe",
    "id" : "Karlsruhe"
  }, {
    "label" : "Mülheim an der Ruhr",
    "id" : "Mülheim an der Ruhr"
  }, {
    "label" : "Duisburg",
    "id" : "Duisburg"
  }, {
    "label" : "Mainz, Kreisfreie Stadt",
    "id" : "https://rpb.lobid.org/spatial#n31500000"
  } ],
  "sameAs" : [ {
    "id" : "http://persondata.toolforge.org/redirect/gnd/de/139268669",
    "collection" : {
      "name" : "Wikipedia-Personenartikel"
    }
  }, {
    "id" : "https://www.deutsche-biographie.de/pnd139268669.html#ndbcontent",
    "collection" : {
      "name" : "Biographien der NDB"
    }
  } ]
}