Steinberg, Zeev / 1918-2011

Varianter NameSteinberg, Ze'ev / 1918-2011 | Steinberg, Wolfgang / 1918-2011
Geburtsdatum27.11.1918
GeburtsortDüsseldorf
Sterbedatum22.05.2011
SterbeortTel Aviv
WirkungsortTrier, Kreisfreie Stadt  | Tel Aviv
Beruf oder BeschäftigungKomponist  | Arrangeur  | Musiker  | Bratschist 
GND-Sachgruppe | Personen zu...Musik. Musikwissenschaft 
WerkeSonate für Viola und Klavier, 1949 | Concerto da camera für Viola und Streichorchester, 1962 | Mourning Music für Viola und Streichorchester, 1986
QuellenWilliam Y. Elias: Steinberg, Zeev (Wolfgang), in: The New Grove Dictionary of Music and Musicians, Bd. 24, Stanley Sadie, John Tyrrell, George Grove (Hg.), 2. erw. und verb. Aufl., London, New York: Macmillan, Grove, 2001, S. 337-338 | https://www.imi.org.il/Zeev-Steinberg-Israel-Music-Institute (Stand: 28.01.2021)
GND-Nummer14105753X
Siehe auchDeutsche Nationalbibliothek (DNB) Deutsche Nationalbibliothek (DNB) |  Wikipedia-Personenartikel

Datum der letzten inhaltlichen Bearbeitung: 28.01.2021

Darstellung von Steinberg, Zeev

Bildquelle: אמנון שטיינברג | Wikimedia Commons | Public domain

Biogramm

aufgewachsen in Trier in einer musikalischen Familie; sein Vater war Arzt, hatte aber auch Violine studiert und spielte zeitlebens Kammermusik; erster Violinunterricht bereits mit 5 Jahren im Elternhaus; ab 1933 Studium an der Kölner Musikhochschule; 1934 Emigration nach Israel, zunächst lebte Steinberg in einem Kibbutz, wo er neben der Landarbeit mit anderen musizierte; ab 1937 Fortsetzen des Studiums (Viola und Komposition) in Tel Aviv; 1942-1985 Mitglied des Israel Philharmonic Orchestra, auch nach der Pensionierung wirkte er dort weiter; daneben war er ein gefragter Solist und Kammermusikpartner, wirkte als Bratschist in mehreren renommierten Streichquartetten, u.a. in dem von ihm gegründeten Israel String Quartet, das weltweit konzertierte (1959-93); 1952-1985 Lehrer für Viola und Kammermusik an der Academy of Music der Tel-Aviv University; zahlreiche Kompositionen und Arrangements, häufig im Stil der Zwölftonmusik