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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Berta Erlanger wurde 1884 als drittes von vier Kindern des jüdischen Kaufmanns Jakob Erlanger und seiner Frau Emilie, geb. Neuburger in Augsburg geboren. Nach dem Besuch der Höheren Mädchenschule in Augsburg wechselte sie 1900 an das Münchener Privat-Mädchen-Gymnasium. Im Juli 1903 legte sie am Münchner Maximiliansgymnasium ihr Abitur ab. Von 1903-1908 studierte sie an der Großherzoglich Badischen Universität Heidelberg Medizin. 1909 leistete sie ihr praktisches Jahr an der medizinischen Poliklinik in Heidelberg, sowie an der Großherzoglichen Heil- und Pflegeanstalt in Wiesloch/Baden ab. 1910 promovierte sie an der Universität Heidelberg. Bis 1912 arbeitete sie zunächst als Hilfsärztin an der Heil- und Pflegeanstalt in Wiesloch. Weitere Stationen ihrer ärztlichen Laufbahn führten sie ins städtische Krankenhaus in Augsburg, das Friedrichs-Waisenhaus in Berlin, ein Hamburger Säuglingsheim und das städtische Krankenhaus in Wiesbaden. 1917 ließ sie sich schließlich in Mainz als praktische Ärztin und Spezialärztin für Kinderkrankheiten nieder. Vermutlich war sie die erste Kinderärztin in Mainz. Durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde den jüdischen Ärzten 1933 die Zulassung bei den Krankenkassen entzogen, was ihnen den Großteil ihrer Patienten nahm. Für Berta Erlanger, Ärztin mit Leib und Seele, brach damit eine Welt zusammen. Am 09. Juli 1933 erlag sie im Mainzer städtischen Krankenhaus den Folgen eines Selbstmordversuchs. Ihr Grab befindet sich auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Mainz." ],
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    "source" : [ "Frauen in Rheinhessen : 1816 bis heute / herausgegeben von Susanne Kern, Petra Plättner. - 2., durchgesehene Auflage. - Mainz am Rhein, 2019. - ISBN 978-3-96176-076-3. - Seite 95-98" ]
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