{
  "professionOrOccupation" : [ {
    "label" : "Jurist",
    "id" : "https://d-nb.info/gnd/4029050-5"
  }, {
    "label" : "Beamter",
    "id" : "https://d-nb.info/gnd/4005081-6"
  } ],
  "placeOfBirth" : [ {
    "label" : "Sankt Ingbert",
    "id" : "Sankt Ingbert"
  } ],
  "gender" : [ {
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gender#male",
    "label" : "Männlich"
  } ],
  "dateOfDeath" : [ "1962-08-02" ],
  "rppdId" : "pkc0019",
  "dateOfBirth" : [ "1896-03-23" ],
  "type" : [ "AuthorityResource", "Person", "DifferentiatedPerson" ],
  "@context" : "http://lobid.org/gnd/context.jsonld",
  "gndSubjectCategory" : [ {
    "label" : "Öffentliche Verwaltung",
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gnd-sc.html#7.15p"
  } ],
  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Herkunft: Sohn des Volksschullehrers Karl Barth. - Familienstand: verheiratet seit 1924 mit Liselotte Barthelmä, 4 Kinder. - Religion: evangelisch. - Ausbildung: Volksschule und Progymnasium in St. Ingbert, Gymnasium in Zweibrücken, 1915 Abitur, danach Jurastudium an der Universität Heidelberg; Jan. 1916-1918 Militärdienst, Teilnahme am Ersten Weltkrieg als Pionier (EK II und I, 1918 Leutnant d.R., Aug. 1918 Verletzung durch Gasangriff, 1.10.1918 schwer verwundet); Jan. 1919-1920 Studium der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft an der Universität Heidelberg, Juli 1920 Referendarexamen in Würzburg, Nov. 1922 zweite juristische Staatsprüfung. - Beruf: Dez. 1922-März 1930 Regierungsassessor und Regierungsrat beim Bezirksamt St. Ingbert, Vorsitzender des Gewerbe- und Kaufmannsgerichts in St. Ingbert, Mitglied des Verwaltungsausschusses des Saargebiets; 1.4.1930-1.4.1933 Kommunaldezernent in der Direktion des Innern der Regierungskommission des Saargebiets, 1.4.1931 Oberregierungsrat; Mai 1932 vergebliche Bewerbung um die Stelle des Oberbürgermeisters von Kaiserslautern; 1.4.1933-1.3.1935 Oberkirchenrat beim Protestantischen Landeskirchenrat der Pfalz in Speyer, bis Herbst 1934 Mitglied der \"Glaubensbewegung Deutsche Christen\"; 1.3.1935 in den Dienst des Reichskommissars für das Saarland übernommen, Leiter der Abteilung I b (Gemeindeaufsicht, Bauten und Wirtschaft), 1.4.1935 Regierungsdirektor; März 1938-April 1940 Abordnung zum Reichskommissar für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich (Leiter der Abteilung Verwaltung und Wirtschaft), 1.5.1938 Regierungsvizepräsident, 1.9.1939 Regierungspräsident, Vertreter des Reichsstatthalters in Wien; 1.5.1940-1945 Regierungspräsident beim Reichsstatthalter in der Westmark und Chef der Zivilverwaltung in Lothringen in Saarbrücken (Vertreter des Reichsstatthalters).\n\nNSDAP: 1919/20 Mitglied der Freideutschen Jugend, Vertreter der Demokratischen Studentenschaft im AStA der Universität Heidelberg; 1.5.1935 Eintritt in die NSDAP (Nr. 3588333); [[Anm.: Trotz der hohen Mitgliedsnummer wurde ihm von Hitler das Goldene Ehrenzeichen der NSDAP verliehen (Landesarchiv Speyer Best. T 65 Nr. 267)]] 1936 Gauhauptstellenleiter im Gauamt für Kommunalpolitik des Gaus Saarpfalz; 1939-1945 (bis 1943 kommissarisch) Leiter des Gauamts für Kommunalpolitik des Gaus Saarpfalz (ab 1940 Westmark). Nachkriegszeit: 26.4.1945 Festnahme durch die Amerikaner in Würzburg, 26.4.1945-21.2.1948 Internierung in Böhl-Iggelheim, Garmisch, Asperg und Ludwigsburg; 27.8.1948 Säuberungsurteil der Spruchkammer Heidelberg: Mitläufer (Anerkennung dieses Urteils am 17.12.1948 für Rheinland-Pfalz, am 1.12.1949 für das Saarland); 1949 wohnhaft in Obermohr (Kr. Kaiserslautern); Mitglied des Verwaltungsrates der Evangelischen Diakonissenanstalt Speyer, Landesobmann der pfälzischen Männerarbeit der Protestantischen Landeskirche der Pfalz; Herbst 1956 von der saarländischen Regierung als Vertreter des Saarlands in Bonn vorgesehen, aber wegen der Vorbehalte der Bundesregierung nicht ernannt; 1956-Dez. 1961 Landrat des Landkreises Saarbrücken; Jan.-2.8.1962 Vorsitzender des Sparkassen- und Giroverbands des Saarlandes. ---[Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]", "Nicht zu verwechseln mit dem berühmten Theologen Karl Barth (1886-1968)" ],
  "describedBy" : {
    "dateModified" : "2009-06-30",
    "source" : [ "Landesarchiv Speyer Best. T 65 Nr. 267. - Bonkhoff, Bernhard H. / Hans, Friedhelm / Herrmann, Hans-Walter: \"Dienst mit vollem Einsatz in der jeweiligen Ordnung seines Volkes\". Der 1946 geschriebene Lebenslauf des Karl Barth (1896-1962), Oberkirchenrat, Regierungspräsident und Landrat, in: Blätter für pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 66/67, 1999/2000, S. 197-236. - Schineller, Werner: Die Regierungspräsidenten der Pfalz. Festgabe zum 60. Geburtstag des Regierungspräsidenten Hans Keller am 6. Mai 1980, Speyer 1980 (= Schriftenreihe der Bezirksgruppe Neustadt im Historischen Verein der Pfalz, Bd. 8). -" ]
  },
  "id" : "https://d-nb.info/gnd/1051216761",
  "gndIdentifier" : "1051216761",
  "preferredName" : "Barth, Karl",
  "sameAs" : [ {
    "id" : "http://persondata.toolforge.org/redirect/gnd/de/1051216761",
    "collection" : {
      "name" : "Wikipedia-Personenartikel"
    }
  }, {
    "id" : "http://swb.bsz-bw.de/DB=2.114/CMD?ACT=SRCHA&IKT=2011&TRM=gnd:1051216761&REC=2",
    "collection" : {
      "name" : "Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Wuerttemberg"
    }
  } ]
}