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Infanterie-Regiments, 3.6.1917 in Flandern schwer verwundet (Amputation des rechten Oberschenkels), 30.4.1918 Unteroffizier und aus dem Heer entlassen; 1918/19 Studium an den Universitäten Würzburg und Erlangen; 28.4.-21.6.1919 Freikorpskämpfer in der 1. Kompanie des 3. Bayerischen Infanterie-Regiments Nr. 45 und im Freiwilligen-Bataillon Dittmar (Würzburg); 1919/20 Lehrerbildungsanstalt in Bayreuth. - Beruf: 1920 Aushilfslehrer in Forchheim, 1920-1933 Volksschullehrer an der Rückertschule in Coburg 1923-1925 Studium an der Universität Erlangen; Mai-Aug. 1924 und 1932-1933 MdL (Bayern); Mai 1924-Mai 1928 (1930 erfolglose Kandidatur) und Nov. 1933-11.04.1945 MdR, Wahlkreis 26 (Franken), ab 1936 Wahlkreis 27 (Rheinpfalz-Saar), Feb.-Okt. 1933 Leiter der Kanzlei der Reichstags- und Landtagsabgeordneten des Gaus Bayerische Ostmark; 1929-April 1934 Mitglied und Vorsitzender der NSDAP-Fraktion im Coburger Stadtrat; 1933/34 Stadtschulreferent und Bürgermeister-Stellvertreter in Coburg; 1933-1935 Beauftragter des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus; seit 1.3.1935 vom Schuldienst beurlaubt (1937 Beförderung zum Oberlehrer).\n\nNSDAP: 1919 Eintritt in die völkische Bewegung; 1920-1922 Kreisleiter des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes in Oberfranken; 1922-1923 Gauwart des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes in Nordbayern, Großmeister der Bruderschaft Coburg des Jungdeutschen Ordens; 14.10.1922 Teilnahme am Einmarsch Hitlers und der Münchner SA in Coburg (gegen polizeiliches Verbot); Frühjahr 1923 Eintritt in die NSDAP (bis 1933 ca. 40 Vorstrafen wegen NS-Betätigung); Nov. 1923 \"während der 1. nationalen Erhebung 1923 Dienst unter Pg. Major Kühme\"\" an der fränk.-thür. Grenze als Propagandachef im Stab des Jungdeutschen Regiments\"\" (Sitz Coburg)\"; 1923/24 Zweiter Komtur der Ballei Franken des Jungdeutschen Ordens; 1924 Völkisch-Sozialer Block in Bayern; Aug. 1924-Anfang 1925 verantwortlicher Schriftleiter der völkischen Tageszeitung \"Coburger Warte\"; Sept. 1924 Gründer des Gaus Franken des Bundes völkischer Lehrer Deutschlands; 24.6.1925 Wiedereintritt in die NSDAP (Nr. 8454), Gründer der Ortsgruppe Lichtenfels, Mitorganisator der Ortsgruppen Coburg, Kronach und Forchheim; Sept. 1926-Mai 1927 (während der Inhaftierung von Julius Streicher) Herausgeber und Schriftleiter des NS-Blattes \"Der Stürmer\"; 1927 Herausgeber und verantwortlicher Schriftleiter der Erlanger Wochenzeitung \"Die Fackel für Recht und Freiheit\", verantwortlicher Schriftleiter der Wochenzeitungen \"Hessenhammer\" und (1928-1929) \"Die Faust\" (Worms).\n\n1929 Vorsitzender des NSDAP-Wahlausschusses zum Volksentscheid und zur Stadtratswahl in Coburg; 1930 SS (Nr. 3397), Herbst 1930 \"Berufung in den Stab des RFSS zur besonderen Verwendung in Kriegsopferfragen\", 10.1.1931 SS-Sturmführer; 1931 Referent des SA-Obergruppenführers Ost in Berlin; 19.7.1932 SS-Sturmhauptführer (mit Wirkung vom 7.4.1932), 15.10.1932-5.3.1936 SS-Führer z.b.V. des RFSS (Kriegsbeschädigtenfragen); Juli 1933-1934 Landesobmann der NSKOV in Bayern; 9.11.1933 SS-Sturmbannführer, 20.4.1934 SS-Obersturmbannführer; 10.4.1934-31.7.1937 Gauorganisationsleiter der Gauleitung Pfalz-Saar (ab 1935 Saarpfalz) der NSDAP, zugleich 1934-1936 Gauamtsleiter des Amtes für Ständischen Aufbau und 1935-15.2.1936 Gauschulungsleiter; 20.4.1935 SS-Standartenführer; 1.7.1937-1945 Gauobmann der NSKOV und Gauamtsleiter des Amtes für Kriegsopfer des Gaus Saarpfalz (ab 1940 Westmark) der NSDAP (seit 12.1.1944 hauptamtlich); 16.3.-10.4.1938 stellvertretender Gauwahlleiter im Gau Salzburg; 1938 Gauamtsleiter des Amtes für Kriegsopfer des Gaus Tirol der NSDAP. Leidet seit 1941 an offener Lungen-Tuberkulose, deswegen Aug. 1942-Sept. 1943 Kur im Krieger-Kurhaus Davos-Dorf (Schweiz). - Tod: bei einem Luftangriff ums Leben gekommen (auf der Suche nach seinem ältesten Sohn, von dem er seit vier Monaten keine Nachricht hatte). 22.4.1955 Säuberungsspruch der Hauptkammer München: Einziehung von 20% seines in Bayern gelegenen Nachlasses (da er bei Lebzeiten in die Gruppe der Belasteten eingereiht worden wäre). ---[Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]" ],
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