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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Herkunft: Sohn des Landwirts Josef Eibes; aufgewachsen in Morbach (Kr. Bernkastel). - Familienstand: verheiratet seit 1922 mit Magdalena Jung, 4 Kinder. - Religion: katholisch. - Ausbildung: Volksschule in Morbach. - Beruf: Arbeit in der kleinen elterlichen Landwirtschaft in Morbach; 1916-1918 Teilnahme am 1. Weltkrieg, Verwundung im Sommer 1918 (50% kriegsbeschädigt); nach dem Krieg Eintritt in den Eisenbahndienst in Simmern, seit 1920 Reichsbahnassistent, Dienst bei den Eisenbahndirektionen in Saarbrücken und Trier auf dem Sozialbüro, 1930 auf dem Bahnhof Perl tätig, Jan. 1933 vom Zollbahnhof Nennig als Ober-Gütervorsteher zur Güterabfertigung Saarburg versetzt, Ende 1934 aus dem Eisenbahndienst ausgeschieden; 1932 MdL (Preußen); Nov. 1933 erfolglos zum Reichstag vorgeschlagen; 12.1.1934-1945 Stadt- und Amtsbürgermeister von Saarburg; 1936 und April 1938 erfolglos zum Reichstag vorgeschlagen; Aug. 1941 kommissarischer Landrat von Daun, ab 17.1.1942 vertretungsweise Landrat von Saarburg; Anfang 1945 nach der Räumung des Kreises Saarburg Landrat in Birkenfeld, flüchtet von dort mit seinen Mitarbeitern über den Rhein nach Bayern.\n\nNSDAP: 1.10.1930 Eintritt in die NSDAP (Nr. 323710); Ortsgruppenleiter von Besch-Perl-Nennig, ab 1931 nur noch von Nennig; Juni 1931-1945 Kreisleiter von Saarburg (offizielle Ernennung am 31.7.1937), daneben 6.4.-5.7.1940 vertretungsweise Kreisleiter von Zell und Bitburg und 1943/44 neun Monate lang vertretungsweise Kreisleiter von Grevenmacher (Luxemburg). Nachkriegszeit: zunächst unter falschem Namen im Ruhrgebiet, 1946 von den Briten verhaftet, Internierung in den Lagern Recklinghausen und Darmstadt, seit 12.11.1947 im Kriegsverbrecherlager Dachau, 16.1.1948-28.6.1948 im Gefangenenlazarett Garmisch; 30.1.1948 von der französischen Militärregierung an Luxemburg ausgeliefert, dort seit 28.6.1948 in U-Haft wegen drohendem Prozess als Kriegsverbrecher; 7.4.1949 Entlassung aus der Haft auf sein Ehrenwort hin wegen Krankheit (Juli 1949 Nierenstein-Operation in Bad Wildungen), danach in Obergrenzebach (Kr. Ziegenhain) wohnhaft; 17.4.1950 Abgabe der Säuberungsakten von Koblenz an die Spruchkammer Marburg, von dort 1950 an die Zentral-Spruchkammer Frankfurt; 1950 Einleitung eines Strafverfahrens gegen Eibes durch die Staatsanwaltschaft Trier wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit (systematische Zerstörung der Synagogen, jüdischen Wohnungen und Friedhöfe im Kreis Saarburg unter seiner persönlicher Leitung in der \"Reichskristallnacht\" 1938, wobei er selbst in Nennig einen 80-jährigen Juden mit Fußtritten misshandelt haben soll; Denunziation von Gegnern der NSDAP im Kreis Saarburg 1944), vorläufig eingestellt wegen Prozessunfähigkeit.\n\nam 12.12.1950 entscheidet die Alliierte Hohe Kommission, Justizdienststelle, das luxemburgische Verfahren sei abgetrennt und es sei nun Aufgabe der deutschen Justiz, alle erforderlichen Maßnahmen zur Verurteilung von Eibes zu treffen, weil dieser sich noch nicht wieder in Luxemburg gestellt habe und von dort bisher keine Entscheidung wegen des Fortgangs eingetroffen sei; Eibes wird bis zu seinem Tod 1964 auf Anforderung der Staatsanwaltschaft Trier jährlich vom Gesundheitsamt Ziegenhain auf seine Prozessfähigkeit hin untersucht, bleibt jedoch reise- und verhandlungsunfähig. Eibes stand \"äußerst intim mit dem Gauleiter Simon ... Nirgendwo war die Parteiwillkür so frivol und hemmungslos wie im Gau Koblenz-Trier, und nirgendwo gelangten so geistig und fachlich minderwertige und unzulängliche Leute nur auf Grund ihrer Parteizugehörigkeit in Ämter und Stellungen, für die sie in keiner Weise qualifiziert waren, oder nach ihrer sittlichen Führung passten. Was solche Leute und ihr Verhalten in der Grenznähe dem deutschen Ansehen geschadet haben, ist nicht zu ermessen ... Ich muss bei ernstlicher und gewissenhafter Überschau erklären, dass ich nirgendwo so üble Elemente am Werk gesehen habe, wie den Kreisleiter Eibes und den Gauleiter Simon\". [[Anm.: Zeugenaussage des Verwaltungsgerichtspräsidenten Paul Braschoss, Minden, vom 22.12.1949, in: Landeshauptarchiv Koblenz Best. 584/2 Nr. 758, Bl. 103)]]. ---[Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]", "1916 Kriegsteilnehmer, 1918 Verwundung mit Erwerbsminderung, mittlerer Reichsbahnbeamter, 1930 NS-Funktionär, 1934 Stadt- und Amtsbürgermeister v. Saarburg, 1941 kommissarischer Landrat in Daun, 1942 Verwaltung des Landratsamtes Saarburg (keine definitive Anstellung), 1945 entlassen. - *Heirat: 1922 mit Magdalena Jung. - ---[Daten übernommen aus: Horst Romeyk, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]", "Nach anderen Angaben hatte Valentin Eibes 5 Kinder." ],
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    "source" : [ "Bundesarchiv Best. PK/C 24 Eibes", "Landeshauptarchiv Koblenz Best. 403 Nr. 16737, Best. 584/2 Nr. 226 und 758-760", "Dorfey, Beate: \"Goldfasane\" oder Hoheitsträger der Kreise? Die Kreisleiter im Gau Koblenz-Trier, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 29, 2003, S. 297-424", "Lilla, Joachim (Bearb.): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004", "Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon, Trier 2000", "Stockhorst, Erich: 5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich, Wiesbaden o. J. (1985)", "Horst Romeyk: Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz 1816-1945, Düsseldorf 1994, S. 427", "Zuschrift von Angehörigen, 02.08.2016" ]
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