{
  "placeOfBirth" : [ {
    "label" : "Hampont, Château-Salins, Lothringen",
    "id" : "Hampont, Château-Salins, Lothringen"
  } ],
  "gender" : [ {
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gender#male",
    "label" : "Männlich"
  } ],
  "dateOfDeath" : [ "1943-02-26" ],
  "rppdId" : "pkc0077",
  "dateOfBirth" : [ "1892-10-17" ],
  "placeOfDeath" : [ {
    "label" : "Michailowka",
    "id" : "Michailowka"
  } ],
  "type" : [ "AuthorityResource", "Person", "DifferentiatedPerson" ],
  "@context" : "http://lobid.org/gnd/context.jsonld",
  "gndSubjectCategory" : [ {
    "label" : "Politiker und historische Persönlichkeiten",
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gnd-sc.html#16.5p"
  } ],
  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Herkunft: elftes Kind des aus Gittelde (Hzm. Braunschweig) stammenden Bahnhofsvorstehers Heinrich Eicke (evangelisch) und seiner elsässischen Frau Josefine Henninger (katholisch). - Familienstand: verheiratet seit 26.12.1914 mit Berta Schwebel aus Ilmenau. - Religion: evangelisch, 1938 gottgläubig. - Ausbildung: 1899-1909 Volksschule in Keskastel (Kr. Zabern) und Realschule in Saargemünd (ohne Abschluss). - Beruf: 1909 Eintritt als Freiwilliger in das 23. Bayerische Infanterie-Regiment \"König Ferdinand der Bulgaren\" (Landau), 1.10.1913-1.8.1914 Zahlmeisteraspirant beim 3. Bayerischen Cheveaulegers-Regiment \"Herzog Karl Theodor\" (Dieuze), 2.8.1914-1916 Zahlmeister beim 22. Bayerischen Infanterie-Regiment \"Fürst Wilhelm von Hohenzollern\", 1916/17 Zahlmeister im 2. Bayerischen Fußartillerie-Regiment, 1917-Jan. 1919 Zahlmeister in der 6. Ersatz-MG-Kompanie des II. Armeekorps, EK II, 1.3.1919 aus dem Heeresdienst ausgeschieden; 1919 Beamtenanwärter beim Finanzamt und Studium am Technikum in Ilmenau (aus finanziellen Gründen abgebrochen); Dez. 1919-Juni 1920 Polizeipraktikant und \"Informant\" bei der Polizeiverwaltung Ilmenau (entlassen wegen regierungsfeindlicher Agitation), Juli 1920-Juli 1921 Ausbildung an der Polizeischule Cottbus, Juli 1921 Kommissar-Prüfung, 1921 zeitweise Offiziersanwärter bei der Schutzpolizei in Weimar, Herbst 1921 Kriminalhilfsbeamter bei der Polizeiverwaltung Sorau (Anstellung verweigert), 1921-1.2.1923 Polizeihilfsmeister bei der Polizeiverwaltung Ludwigshafen; 1.2.1923-1925 kaufmännischer Angestellter in verschiedenen Verwaltungsabteilungen der IG Farben (BASF) in Ludwigshafen, 1925-6.3.1932 stellvertretender Leiter des Sicherheitsdienstes (\"Sicherheitskommissar\") bei der BASF in Ludwigshafen, aufgrund seiner Verhaftung am 6.3.1932 entlassen; März 1936-26.2.1943 MdR, Wahlkreis 30 (Chemnitz-Zwickau).\n\nNSDAP: 28.8.1928 Eintritt in die SA, 28.8.1928 SA-Truppführer, Aug. 1928-1929 im SA-Sturm Frankenthal; 1.12.1928 Eintritt in die NSDAP (Nr. 114901), Mitbegründer der Ortsgruppe Eppstein der NSDAP; 1929-29.7.1930 im SA-Sturm Ludwigshafen; 29.7.1930 Übertritt von der SA zur SS (Nr. 2921), 29.7.1930 SS-Mann, 20.8.1930 SS-Truppführer, 30.8.1930-15.2.1931 im SS-Sturm 147 (Ludwigshafen), 27.11.1930 SS-Sturmführer und Führer des SS-Sturms 147 (Ludwigshafen), 15.2.1931 SS-Sturmbannführer (mit Wirkung vom 30.1.1931), 15.2.-7.11.1931 Führer des SS-Sturmbanns II der 10. SS-Brigade (Ludwigshafen), 7.11.-21.12.1931 Verwalter der 10. SS-Standarte \"Pfalz\", 15.11.1931 SS-Standartenführer, 21.12.1931-3.4.1933 Führer der 10. SS-Standarte (ab 10.9.1932 durch SS-Standartenführer Willy Schmelcher vertreten); 6.3.1932 wegen Verbrechens gegen das Sprengstoffgesetz verhaftet und in das Gefängnis Pirmasens eingewiesen; 15.7.1932 wegen terroristischer Anschläge (Herstellung von etwa 80 Bomben) vom Schwurgericht Pirmasens zu 2 Jahren Zuchthaus verurteilt, 16.7.1932 wegen (vorgetäuschter) Krankheit (\"Störungen im Nervensystem\") zur Wiederherstellung der Gesundheit auf 6 Wochen von der Haft beurlaubt, nach Widerruf des Hafturlaubs Flucht über Landau nach München und von dort auf Befehl des RFSS am 18.9.1932 nach Italien; 21.10.1932 SS-Oberführer, 1932-Feb. 1933 Führer des SS-Flüchtlingslagers Malcesine am Gardasee, zugleich Kommandant der SA- und SS-Flüchtlinge in Bozen-Gries, 26.10.1932 Führer der SS-Standarte \"I\" (= Italien), als solcher Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag des faschistischen Regimes am Bozener Siegesdenkmal (28.10.1932); [[Anm.: Österreichische Nationalsozialisten sowie der USchlA des Gaus Rheinpfalz forderten deswegen ein Verfahren wegen parteischädigenden Verhaltens, beide Anträge blieben jedoch erfolglos (Schepua, Entwicklung und ?esonderheiten, S. 574)]].\n\n30.1.1933 schriftliche Morddrohungen an pfälzische Nationalsozialisten (\"Schweine in den eigenen Reihen\"), von denen er sich verraten fühlt; 16.2.1933 Rückkehr nach Deutschland, 18.2.-3.4.1933 der 46. SS-Standarte zugeteilt; 10.3.1933 Rückkehr nach Ludwigshafen, Führer eines gewaltsamen Putschversuchs gegen den Ludwigshafener NSDAP-Kreisleiter Wittwer (auf Veranlassung des Gauleiters Bürckel von der Schutzpolizei am 17.3. niedergeschlagen), daraufhin am 21.3. auf Betreiben Bürckels in Schutzhaft genommen und am 24.3. zur Beobachtung seines Geisteszustandes in die Universitätsklinik Würzburg überführt; 3.4.1933 auf Befehl des RFSS unter Verlust seines Ranges aus den Listen der SS gestrichen; 3.6.1933 aus der Universitätsklinik Würzburg entlassen, 26.6.1933 Wiederaufnahme in die SS (alte Mitgliedsnr.) als Oberführer, 26.6.1933-9.3.1934 SS-Führer z.b.V. der SS-Gruppe (ab 16.11.1933 SS-Oberabschnitt) Süd (München), zugleich kommandiert zum KZ Dachau, 30.1.1934 SS-Brigadeführer, 9.3.-20.6.1934 Kommandant des KZ Dachau, 23.5.-4.7.1934 Beauftragter für die Reorganisation der Konzentrationslager, 20.6.-4.7.1934 SS-Führer im Stab des RFSS, 30.6./1.7.1934 im Zusammenhang mit dem sog. \"Röhm-Putsch\" Führer des SS-Exekutionskommandos im Zuchthaus Stadelheim und in Dachau, 4.7.1934 Übernahme in den aktiven Dienst der kasernierten SS-Verbände, 4.7.1934-15.11.1939 Inspekteur der Konzentrationslager, 4.7.1934-29.3.1936 Inspekteur der SS-Wachverbände, 11.7.1934 SS-Gruppenführer, 17.2.1936 (mit Wirkung vom 4.7.1936) zum Inspekteur der Konzentrationslager und zum Führer der SS-Wachverbände ernannt, 29.3.1936-15.11.1939 Führer der SS-Totenkopfverbände, 10.9.-1.10.1939 Höherer SS- und Polizeiführer Ost im Bereich der Armeeoberkommandos 8 und 10 (Krakau), 16.10.1939 mit der Aufstellung der SS-Totenkopf-Division beauftragt, 14.11.1939-7.7.1941 Kommandeur der SS-Totenkopf-Division (ab 1940 im Rahmen der Waffen-SS), 19.9.1941-9.11.1942 Kommandeur der SS-Division \"Totenkopf\", 14.4.-27.4.1942 Führer der SS-Totenkopf-Kampfgruppe Eicke, 20.4.1942 SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS, 5.5.-Juni 1942 Führer der Kampfgruppe Eicke (Demjansk), Juni-Okt. 1942 Genesungsurlaub, 9.11.1942-26.2.1943 Kommandeur der SS-Panzergrenadier-Division \"Totenkopf\". Gefallen: 26.2.1943 bei Artelnoje (UdSSR) durch russische Flak bei einem Aufklärungsflug abgeschossen. ---[Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]" ],
  "describedBy" : {
    "dateModified" : "2009-06-30",
    "source" : [ "Bundesarchiv Best. RS/B 149 Eicke. - Landesarchiv Speyer Best. H 91 Nr. 1450. - Heinz, Hans-Joachim: NSDAP und Verwaltung in der Pfalz. Allgemeine innere Verwaltung und kommunale Selbstverwaltung im Spannungsfeld nationalsozialistischer Herrschaftspraxis 1933-1939. Ein Beitrag zur zeitgeschichtlichen Landeskunde, Mainz 1994. - Klee, Ernst: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945?, Frankfurt am Main 2003. - Lilla, Joachim (Bearb.): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004. - Meinzer, Lothar: Stationen und Strukturen der nationalsozialistischen Machtergreifung. Ludwigshafen am Rhein und die Pfalz in den ersten Jahren des Dritten Reiches, Ludwigshafen 1983 (= Veröffentlichungen des Stadtarchivs Ludwigshafen a. Rh., Bd. 9). - Schepua, Michael: \"Sozialismus der Tat\" für das \"Bollwerk im Westen\". Entwicklung und Besonderheiten des Nationalsozialismus in der Pfalz, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 25, 1999, S. 551-601. - Sydnor, Charles: Theodor Eicke û Organisator der Konzentrationslager, in: Die SS. Elite unter dem Totenkopf. 30 Lebensläufe, hrsg. von Ronald Smelser und Enrico Syring, 2. Aufl. Paderborn 2003, S. 147-159. -" ]
  },
  "id" : "https://d-nb.info/gnd/119253801",
  "gndIdentifier" : "119253801",
  "preferredName" : "Eicke, Theodor",
  "variantName" : [ "Eicke, Theo / 1892-1943" ],
  "sameAs" : [ {
    "id" : "https://persondata.toolforge.org/redirect/gnd/commons/119253801",
    "collection" : {
      "name" : "Wikimedia Commons"
    }
  }, {
    "id" : "http://persondata.toolforge.org/redirect/gnd/de/119253801",
    "collection" : {
      "name" : "Wikipedia-Personenartikel"
    }
  } ],
  "depiction" : [ {
    "id" : "https://commons.wikimedia.org/wiki/Special:FilePath/Bundesarchiv%20Bild%20146-1974-160-13A%2C%20Theodor%20Eicke.jpg",
    "url" : "https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv%20Bild%20146-1974-160-13A%2C%20Theodor%20Eicke.jpg?uselang=de",
    "thumbnail" : "https://commons.wikimedia.org/wiki/Special:FilePath/Bundesarchiv%20Bild%20146-1974-160-13A%2C%20Theodor%20Eicke.jpg?width=270"
  } ]
}