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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Herkunft: vierter von sechs Söhnen des Keramikfabrikanten Albert Hildebrandt. - Familienstand: verheiratet seit 1928 (Eheschließung in den USA). - Religion: evangelisch, 1938 gottgläubig. - Ausbildung: humanistisches Gymnasium in Worms, Frankfurt am Main und Dorsten, Mai 1915 Abitur. - Beruf: 15.5.1915 Kriegsfreiwilliger beim (Westfälischen) Feldartillerie-Regiment Nr. 22 (Münster), Nov. 1915-Nov. 1918 Kriegseinsatz im Feldartillerie-Regiment 22 und im Fußartillerie-Regiment 18 (Russland, Frankreich), zunächst Artillerie-Beobachter, Feb. 1918 Leutnant d.R., zuletzt Batterieführer, Nov. 1918 aus dem Heer entlassen, danach vorübergehend in der Keramikfabrik seines Vaters tätig; 1919-1921 Studium der Volkswirtschaft, Philologie, Geschichte und Kunstgeschichte (ohne Abschluss) an den Universitäten Köln und München; 1921-1928 Korrespondent im Handel und in der keramischen Industrie sowie im Bankfach in Trier, Köln, Münster, Augsburg, Worms, Frankfurt am Main und Hannover; März 1928-Mai 1930 Aufenthalt in den USA als Farmer, Gärtner, Handwerker und Angestellter im Büro eines New Yorker Baugeschäfts, Mai 1930 Rückkehr nach Deutschland 1933 preußischer Provinzialrat; Nov. 1933-1945 MdR, Wahlkreis 7 (Breslau), ab 1936 Wahlkreis 19 (Hessen-Nassau); 1936 Mitglied des Landesbauernrats und des Landesbauernthings der Landesbauernschaft der Rheinprovinz, Mitglied des Reichsbauernthings; Mai 1939 Gründung des Deutschen Reichsvereins für Volkspflege und Siedlungshilfe (Ziel: Zerschlagung des Kirchenbesitzes); 23.4.1940 ehrenamtliches Mitglied des Volksgerichtshofes, Juli 1942 wegen Arbeitsüberlastung auf eigenen Antrag von seiner Aufgabe als Beisitzer am Volksgerichtshof entbunden.\n\nNSDAP: Aug. 1922 Eintritt in die NSDAP in Windsheim (Mittelfranken); Mai 1923-1928 Bezirksführer des Bundes Oberland; Juni 1923 Eintritt in die SA; Sept. 1923 Teilnahme am \"Deutschen Tag\" in Nürnberg; 9.11.1923 Teilnahme am Marsch der SA auf Nürnberg; 1.6. 1928 Wiedereintritt in die NSDAP (Ortsgruppe New York, Nr. 89221); 1930 Ortsgruppenleiter der Ortsgruppe Windsheim; 1930-Jan. 1931 Bezirksleiter des Bezirks Windsheim; Jan. 1931 Wiedereintritt in die SA; Feb. 1931 Übertritt von der SA zur SS (Nr. 7088), 24.6.1931 SS-Sturmführer, 24.6.1931 \"als Sturmführer im Stabe des SS-Abschnitts I zur Dienstleistung beauftragt\" (München), 17.8.1931-1.7.1932 (zugleich) Stabsführer und Adjutant der SS-Brigade Süd (München), als solcher Mitglied des Stabs der OSAF, 17.8.1931 SS-Sturmbannführer (mit Patent vom 18.10.1931), 15.10.1931 SS-Standartenführer (mit Patent vom 18.10.1931), 31.3.1932 SS-Oberführer (mit Patent vom 1.1.1932), 1.7.-1.10.1932 Stabsführer und Adjutant der SS-Gruppe Süd (München), 14.10.1932-30.1.1933 Führer (m.d.F.b.) der SS-Gruppe Süd (München), 30.1.1933 zur SS-Gruppe West kommandiert (nach Zusammenstoß mit dem Gauleiter von Franken, Julius Streicher), 12.1.1934-15.4.1935 Führer des SS-Abschnitts XXI \"Görlitz\" (mit Wirkung vom 13.11.1933), 22.11.1933 SS-Brigadeführer (mit Patent vom 9.11.1933), 15.4.1935-31.12.1936 Führer des SS-Abschnitts XI (Wiesbaden), 13.9.1936 SS-Gruppenführer, 1.1.1937-26.10.1939 Führer des SS-Oberabschnitts Rhein (Wiesbaden), 1.4.-26.10.1939 Höherer SS- und Polizeiführer bei den Reichsstatthaltern und Oberpräsidenten der Rheinprovinz, in Hessen, in der Provinz Hessen-Nassau, in Baden, beim Bayerischen Staatsminister des Innern und dem Reichskommissar für das Saarland (Wiesbaden), 21.9.-26.10.1939 mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Höheren SS- und Polizeiführers für Danzig und Westpreußen beauftragt, 26.10.1939-20.4.1943 Führer des SS-Oberabschnitts Weichsel und Höherer SS- und Polizeiführer beim Reichsstatthalter in Danzig-Westpreußen im Wehrkreis XX (Danzig), zugleich Gerichtsherr des SS- und Polizeigerichts IV.\n\nDez. 1939-20.4.1943 Beauftragter des RKF im Reichsgau Danzig-Westpreußen, 20.-27.5.1940 kommandiert zur Ausbildung und Information bei der I./SS-Ausbildungs- und Ersatzabteilung des SS-Artillerieregiments (Berlin-Lichterfelde), 14.6.-25.6.1940 Kriegseinsatz, 10.4.1941 Generalleutnant der Polizei, 30.1.1942 SS-Obergruppenführer und General der Polizei, 18.5.1942 in die Planstelle eines Generals der Polizei eingewiesen (mit Wirkung vom 1.1.1942), 20.4.1943-1945 Chef des Rasse- und Siedlungshauptamtes der SS (25.12.1943-5.9.1944 durch SS-Gruppenführer Harald Turner vertreten), zugleich Mitglied des Kuratoriums des Lebensborn e.V., München (25.12.1943-5.9.1944 durch SS-Gruppenführer Harald Turner vertreten), Mitglied des Obersten Prüfungshofes für Volkszugehörigkeitsfragen in den eingegliederten Ostgebieten beim RKF-Stabshauptamt, 16.12.1943 vom RFSS \"mit einem Sonderauftrag in Süd-Rußland beauftragt\", 25.12.1943-5.9.1944 vertretungsweise mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Höheren SS- und Polizeiführers im Gebiet der Heeresgruppe A und des SS- und Polizeiführers Krim beauftragt (Höherer SS- und Polizeiführer Schwarzes Meer), 25.8.-5.9.1944 Höherer SS- und Polizeiführer Siebenbürgen (offenbar nicht angetreten), 15.12.1944 General der Waffen-SS und Polizei (mit Wirkung vom 1.12.1944), 26.2.1945 als Höherer SS- und Polizeiführer Südost zum Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Mitte abgeordnet, 26.2.1945 Verbindungsführer des RFSS zur Heeresgruppe Mitte, 10.3.1945 Höherer SS- und Polizeiführer Südost in den Gauen Niederschlesien, Oberschlesien und im Wehrkreis VIII und Führer des SS-Oberabschnitts Südost (mit Wirkung vom 23.2.1945), April 1945 Höherer SS- und Polizeiführer Böhmen-Mähren (Prag). Nachkriegszeit: Mai 1945 zunächst untergetaucht, 24.12.1945 unter falschem Namen in Wiesbaden-Biebrich von den Amerikanern festgenommen, zunächst in Regensburg interniert, dann an Polen ausgeliefert; 1.7.1947 nach Nürnberg zurückgebracht und im Nürnberger RuSHA-Prozess (Fall VIII) angeklagt; 10.3.1948 wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Mitgliedschaft in verbrecherischen Organisationen und Kriegsverbrechen durch den Militärgerichtshof in Nürnberg zu 25 Jahren Haft verurteilt, später erneut nach Polen ausgeliefert; 8.10.-4.11.1949 Prozess in Bromberg (zusammen mit dem SS-Brigadeführer Max Henze); 4.11.1949 durch den 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts Bromberg wegen seiner Tätigkeit in Danzig-Westpreußen zum Tode verurteilt, 25.11.1950 durch Urteil des obersten polnischen Gerichts in Warschau bestätigt, 3.12.1950 vergebliches Gnadengesuch an den polnischen Staatspräsidenten Bierut. - Tod: zusammen mit SS-Brigadeführer Max Henze hingerichtet. ---[Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]" ],
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