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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Herkunft: Sohn des Anstreichers Joseph Müller. - Familienstand: verheiratet mit Maria Steinebach, 5 Kinder. - Religion: katholisch. - Ausbildung: Volksschule in Arzheim, Handelsschule in Koblenz. - Beruf: 1914-1918 Kriegsdienst in den Fußartillerie-Regimentern Nr. 9 und Nr. 2 (Ost- und Westfront); 1919-1.5.1933 Prokurist in der Saatenbranche; April-Juli 1933 stellvertretendes Mitglied des preußischen Staatsrates (Rheinprovinz); Nov. 1933-1945 MdR, Wahlkreis 21 (Koblenz-Trier); 1940-1941 Stadtkommissar in Luxemburg. - NSDAP: 10.9.1925 Eintritt in die NSDAP (Nr. 18468); 16.8.1926 Austritt aus der NSDAP; 14.7.1927 Wiedereintritt in die NSDAP; 1.6.1931-31.3.1932 Gaufachberater für Kriegsbeschädigtenfragen (Gauamtsleiter) des Gaus Koblenz-Trier; Dez. 1931-1933 Vorsitzender des Gau-USchlA Koblenz-Trier; 1932 Kreisleiter von Koblenz-Stadt; 1.5.1933-1935 Kreisleiter von Trier-Stadt (hauptamtlich); 1933-1936 zugleich Gauinspekteur West der Gauleitung Koblenz-Trier; 1935-1945 Kreisleiter des Großkreises Trier (1.5.1937 offizielle Ernennung), zugleich \"Gemeindebeauftragter der NSDAP\" im Großkreis Trier; 1940-1.6.1941 Kreisleiter von Luxemburg; bei Kriegsende setzt sich Müller wahrscheinlich am 1.3.1945, also unmittelbar vor der Einnahme der Stadt Trier durch US-Truppen, ab, eventuell wird er noch einem Polizeibataillon zugeteilt; gerät in russische Gefangenschaft, dort wohl auch verstorben. [[Anm.: Zeitpunkt des Todes gem. Beschluss des Amtsgerichts Koblenz vom 8.4.1952, 14 II 125/51: 31.12.1945 (Lilla, Joachim (Bearb.): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004, S. 426)]] Müller war neben dem schwächlichen Oberbürgermeister Christ der eigentliche Machthaber in Trier, der sich überwiegend durch radikale Handlungen im Sinne der Partei hervortat, so etwa schon zur Jahreswende 1933/34 mit versuchter Nötigung durch Androhung von KZ-Haft gegenüber Trierer Bürgern (sog. \"Kaiserhof-Zwischenfall\"), 1942 durch besondere Schikanen gegen die wenigen noch in Trier verbliebenen jüdischen Bürger; er war \"regelrecht verrufen\" und mitverantwortlich für zahlreiche personelle und sachliche Fehlentscheidungen in der Kommunalpolitik. [[Anm.: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon, Trier 2000, S. 310]]. ---[Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]" ],
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    "source" : [ "Bundesarchiv Best. PK/I 159 Müller, OPG/I 138 Christ. - Landeshauptarchiv Koblenz Best. 403. - Dorfey, Beate: \"Goldfasane\" oder Hoheitsträger der Kreise? Die Kreisleiter im Gau Koblenz-Trier, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 29, 2003, S. 297-424. - Dostert, Paul: Luxemburg zwischen Selbstbehauptung und nationaler Selbstaufgabe. Die deutsche Besatzungspolitik und die Volksdeutsche Bewegung 1940-1945, Luxemburg 1985. - Lilla, Joachim (Bearb.): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004. - Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon, Trier 2000. -" ]
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