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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Sohn des Volksschullehrers Eduard Schwitzgebel. Familienstand: verheiratet seit 24.12.1920 mit Pauline Kurz, 1 Adoptivsohn. Religion: evangelisch. Ausbildung: Volksschule in Mittelbach (B.-A. Zweibrücken), humanistisches Gymnasium in Zweibrücken, 1908 Abitur; Studium der neueren Sprachen und der Geschichte an den Universitäten München, ab 1910 Nancy und Straßburg; Sommer 1912 bis Frühjahr 1914 in Folkestone (England) als Hauslehrer tätig; 3.8.1914-Nov. 1918 Kriegsdienst als Freiwilliger im 22. und 17. Bayerischen Infanterie-Regiment, 2.11.1914 bei Ypern schwer verwundet, bis Juli 1915 im Lazarett, meldet sich nach seiner Entlassung zurück an die Front und wird zuletzt als Leutnant d.R. mit der Führung einer Kompanie betraut, EK II und EK I, 24.11.1918 Entlassung aus dem Heeresdienst; Nov. 1918-Mai 1919 Gemeindeschreiber in Mittelbach; ab Mai 1919 Studium der Anglistik, Romanistik und Geographie an der Universität Bonn; 1921-1923 zugleich als Auslandskorrespondent in verschiedenen Betrieben tätig; 14.7.1923 Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen (Englisch und Französisch). Beruf: 1.9.1923 Anstellung als Studienrat an der Oberrealschule Zweibrücken scheitert am Einspruch der Interalliierten Rheinlandkommission (wegen Verweigerung der Unterschrift unter eine Verpflichtungserklärung); Sept.-19.11.1923 Arbeiter bei den Chamottewerken in Homburg, wegen politischer Umtriebe aus dem Saargebiet abgeschoben; Jan.-Mai 1924 Arbeiter und Büroangestellter in Gleuel (Lkr. Köln)\n\n30.5.1924 Ergänzungsprüfung für das Lehramt an höheren Schulen im Fach Erdkunde an der Universität Bonn; Sept.-24.10.1924 beim Stadtbauamt Zweibrücken tätig; 1.-30.11.1924 Unterrichtsaushilfe an der Oberrealschule Zweibrücken, ab 8.12.1924 pädagogisch-didaktisches Seminar an der Oberrealschule Kaiserslautern, 20.6.1925 zweite Lehramtsprüfung, ab 4.9.1925 Unterrichtsaushilfe, 1.7.1928-28.2.1935 Anstellung als Studienassessor (ab 1.9.1934 Studienrat) an der Oberrealschule Zweibrücken (beurlaubt seit 11.4.1932, ohne Bezüge ab 1.7.1934); 1932-1933 MdL (Bayern); Nov. 1933-1945 MdR, Wahlkreis 27 (Pfalz); 1.3.1935-1.10.1937 in der Schulabteilung des Reichskommissariats für die Rückgliederung des Saargebietes (Saarbrücken) tätig, 20.4.1935-25.10.1937 Oberregierungsrat; 1.10.1937-19.3.1945 Oberbürgermeister der Stadt Saarbrücken; 21.12.1937-1945 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Saar-Ferngasgesellschaft AG; ab 1937 Vorsitzender des Deutschen Gemeindetages Saarpfalz (später Reichsgaudienststelle Westmark des Deutschen Gemeindetages); 19.9.1938 Ehrenbürger der Stadt Zweibrücken; 1938/39 Kommunalbeauftragter des Reichskommissars Josef ? Bürckel in Wien; Sept. 1939-21.4.1940 während der Evakuierung Saarbrückens Stadthauptmann in Radom (Polen); 1940-1944 zugleich Leiter (Bürgermeister) der Stadtverwaltung Forbach und des Verwaltungsbezirks Forbach.\n\nPartei: 1923/24 aktiver Gegner der pfälzischen Separatisten; 16.1.1926 Eintritt in die NSDAP (Nr. 28464) und SA; 1926 Führer der SA in der Pfalz, 1929 SA-Standartenführer, 1.5.1931 SA-Oberführer, bis 14.9.1933 Führer der SA-Untergruppe Pfalz-Saar, 30.1.1933-30.6.1934 Sonderbevollmächtigter der OSAF für die Pfalz, 1.7.1933 SA-Brigadeführer, 15.9.1933 Führer der SA-Brigade 51 \"Pfalz-Saar\" (ab 20.4.1934 \"Ostpfalz\"), 1.1.1934-31.3.1935 zugleich kommissarisch mit der Führung der SA-Brigade 151 \"Westpfalz\" (Saarbrücken) beauftragt, 1.4.1935 SA-Führer z.b.V. der Gruppe Kurpfalz; 1.12.1928-1.8.1934 stellvertretender Gauleiter des Gaus Rheinpfalz; 22.2.-6.6.1935 und Feb. 1936-2.9.1937 Kreisleiter von Kaiserslautern; ab 1936 Kreis- und Gausportführer im NS-Reichsbund für Leibeserziehung, Gauinspekteur der Gauleitung Saarpfalz der NSDAP (Saarbrücken); 9.11.1937 SA-Gruppenführer ehrenhalber; April/Mai 1938 Stellvertretender Gauwahlleiter in Oberösterreich; 17.9.1941-1.7.1944 kommissarischer (für die Dauer des Krieges) Kreisleiter der Kreise Saarbrücken-Stadt und ΦLand (auf eigenen Wunsch entbunden). Nachkriegszeit: 13.7.1945 Φ14.4.1949 Internierung in Theley (Saarland); 22.10.1948 Säuberungsspruch der Spruchkammer Saarbrücken: Schuldiger, 4 Jahre Haft (in seiner Amtsführung als Oberbürgermeister von Saarbrücken hob sich der Betroffene vorteilhaft von seinem Vorgänger, dem nazistischen Oberbürgermeister Dürrfeld, ab, er ist in Einzelfällen vielfach Übergriffen von Partei und Gestapo entgegengetreten); 14.4.1949 vorzeitige Entlassung aus der Haft mit der Auflage, das Saarland zu verlassen. ---[Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz; 28)]" ],
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    "source" : [ "Bundesarchiv Best. PK/L 189 Schwitzgebel, SA/D 258 Schwitzgebel. - Landesarchiv Speyer Best. H 4 Nr. 3929, Best. H 91 Nr. 27155, Best. R 18 Nr. A 26499 und Nr. A 26749. - Heinz, Hans-Joachim: NSDAP und Verwaltung in der Pfalz. Allgemeine innere Verwaltung und kommunale Selbstverwaltung im Spannungsfeld nationalsozialistischer Herrschaftspraxis 1933-1939. Ein Beitrag zur zeitgeschichtlichen Landeskunde, Mainz 1994. - Klein, Hanns: Kurzbiographien der Bürgermeister (Alt-)Saarbrückens, St. Johanns, Malstatt-Burbachs und der Großstadt Saarbrücken, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend 19, 1971, S. 510-538. - Krämer, Hans-Henning: 75 Jahre Saar Ferngas AG. Zur Geschichte der saarländischen Gasversorgung, Saarbrücken 2004. - Lilla, Joachim (Bearb.): Die Stellvertretenden Gauleiter und die Vertretung der Gauleiter der NSDAP im \"Dritten Reich\", Bremerhaven 2003 (= Materialien aus dem Bundesarchiv, H. 13). - Lilla, Joachim (Bearb.): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004. - Schepua, Michael: \"Sozialismus der Tat\" für das \"Bollwerk im Westen\". Entwicklung und Besonderheiten des Nationalsozialismus in der Pfalz, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 25, 1999, S. 551-601. - Mitteilung Helmut Lauer. -" ]
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