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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Herkunft: Sohn des Landwirts Johann Simmer (aus Luxemburg gebürtig, gest. 1916), aus alteingesessener Bauernfamilie. - Familienstand: verheiratet seit 1935 mit Hedwig Dujardin (Jungmädelführerin des Obergaus Westmark, aber nicht Pg), 3 Töchter. - Religion: katholisch, 1937 Kirchenaustritt, 1947 Wiedereintritt. - Ausbildung: 1909-1917 Volksschule in Besch, 1917-1923 Präparandenanstalt und Lehrerseminar in Wittlich, 1923 Lehrerexamen, 1923-1925 kaufmännische Tätigkeit, dann als Werkstudent Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Berlin und ab 1926 in Frankfurt am Main, das er unter Nachholung der Reifeprüfung als Diplom-Kaufmann, Diplom-Handelslehrer und 1931 mit der Promotion zum Dr. rer. pol. zum Abschluss (\"sehr gut\") bringt. - Beruf: 1929-1930 als Diplom-Handelslehrer an der Höheren Handelsschule bei der Stadt Frankfurt angestellt; von der Universität Frankfurt für die wissenschaftliche Laufbahn mit dem Ziel einer Hochschul-Professur angeregt, 1930-1931 an der Universität London, 1931-Nov. 1932 Studienaufenthalt an der Universität Philadelphia (Stipendium des Institute of International Education, New York; dort zusammen mit einem Sohn von Konrad Adenauer).\n\nNSDAP: 12.2.1927 Eintritt in die NSDAP (Nr. 56310); 1927-1928 Mitglied der NS-Studentengruppe an der Universität Frankfurt, persönliche Freundschaft zu Gauleiter Gustav Simon aus gemeinsamer Studienzeit seit 1926 in Frankfurt, später jedoch völlige Entfremdung; ab 1.11.1932 Gauredner; Nov. 1932-Mai 1933 vertretungsweise vorübergehend mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Kreisleiters der Stadt Trier beauftragt; Feb.-Nov. 1935 kommissarischer und ehrenamtlicher Gauwirtschaftsberater in Trier (Amtsaufgabe, da Oberpräsident Terboven ihn vor die Alternative gestellt hatte: Landrat oder Gauwirtschaftsberater); Standartenführer im NSKK; erhält 1943 Redeverbot, nachdem er an zwei Plätzen, darunter in Mayen, gesprochen hatte. Nachkriegszeit: bis Okt. 1945 amerikanische Kriegsgefangenschaft, Nov. 1945-Feb. 1947 Internierung in Saarbrücken; Feb. 1947-Juli 1948 luxemburgische Untersuchungshaft wegen Verdachts des Kriegsverbrechens (Verfahren vom luxemburgischen Untersuchungsrichter eingestellt); 18.10.1949 widerrufliche Zustimmung des Öffentlichen Klägers beim Untersuchungsausschuss Trier zur vorläufigen Zulassung Simmers als Steuerhelfer beim Finanzamt Daun; 15.11.1949 Klageschrift bei der Spruchkammer Trier: Minderbelasteter; 16.3.1950 Beschluss der Spruchkammer Trier: Säuberungsverfahren wird wegen Einstufung als Mitläufer eingestellt, Kosten trägt der Betroffene; nach 1948 als Versicherungsvertreter in Gerolstein tätig.\n\n1932 Veröffentlichung \"Die amerikanische Wirtschaftskrise, eine Kredit- und Finanzkrise\"; er sieht im Nationalsozialismus eine Möglichkeit für Deutschland, einen Mittelweg zwischen den versagenden Wirtschaftsordnungen des Liberalismus und des Kommunismus einzuschlagen; 1932 Vorsitzender der NSDAP-Fraktion im Stadtrat von Trier; 1932/33 MdL (Preußen); seit 1933 Kreisführer des DRK in Trier; 13.4.1933 vertretungsweise Verwaltung des Landratsamtes Trier, 11.11.1933 definitive Ernennung, zum 31.12.1935 in den einstweiligen Ruhestand versetzt (im Zusammenhang mit dem Machtkampf zwischen der Partei und dem Oberpräsidenten der Rheinprovinz, Terboven); Nov. 1933 und 1936 erfolglos zum Reichstag vorgeschlagen; 22.1.1936 vertretungsweise Verwaltung des Landratsamtes Kreuznach; 26.1.1937-31.12.1939 kommissarischer Landrat von Kreuznach (dort in ständiger Fehde mit den örtlichen Parteigrößen, v.a. Kreisleiter Ernst Schmitt); April 1938 erfolglos zum Reichstag vorgeschlagen; 6.1.1940-1945 Oberbürgermeister der Stadt Koblenz (Gauleiter Simon hoffte, Simmers Haltung würde sich dort ändern); 1940-Sept. 1944 Leiter der Wirtschaftsabteilung beim Chef der Zivilverwaltung in Luxemburg; 1940-1944 Staatskommissar in Bad Mondorf (Luxemburg), kommissarischer Leiter des Staatsbades Mondorf; Veröffentlichungen: \"Die Lösung der Winzerfrage\" und \"Das Arbeitsbeschaffungsprogramm des Kreises Koblenz-Trier als Beispiel einer Planungsarbeit im neuen Staat\"; Jan. 1945 als Oberbürgermeister von Koblenz abberufen und im Mannschaftsdienstgrad zum Militär eingezogen (nach einer Auseinandersetzung mit Regierungspräsident Dr. Mischke und Polizeipräsident Wetter wegen seiner Weigerung, die Stadt zu evakuieren); 23.3.1945 bei Oppenheim in amerikanische Kriegsgefangenschaft geraten. ---[Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz; 28)]", "Landrat. - Präparandenanstalt und Lehrerseminar in Wittlich, Studium der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften in Frankfurt a.M. und Berlin. 1923 1. Lehrerprüfung, 1923-1925 kaufmännische Tätigkeit, Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Handelshochschule Berlin bzw. Universität Frankfurt a.M., Promotion. 1931-1932 Auslandsstipendium in den Vereinigten Staaten, 1932 NS-Funktionär, 1933 Landrat in Trier, 1935 in einstweiligem Ruhestand versetzt, 1936 Verwaltung des Landratsamtes Kreuznach, 1937 kommissarischer Landrat ebd, 1940 Oberbürgermeister v. Koblenz, 1940-1944 zugleich Leiter der Wirtschaftsabteilung des \"Chefs der Zivilverwaltung\" im Großherzogtum Luxemburg, 1945 entlassen. - *Heirat: 1935 mit Hedwig Dujardin. - ---[Daten übernommen aus: Horst Romeyk, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
  "publication" : [ "¬Die¬ Erweiterung der landwirtschaftlichen Grundlagen im Gau Koblenz-Trier, 1935", "¬Die¬ Lösung der Winzerfrage, 1933", "¬Die¬ Lösung des Saargrenzproblems im Landkreise Trier, 1933" ],
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    "source" : [ "Bundesarchiv Best. PK/L 287 Simmer. - Landeshauptarchiv Koblenz Best. 856 Nr. 90202. - Dorfey, Beate: \"Goldfasane\" oder Hoheitsträger der Kreise? Die Kreisleiter im Gau Koblenz-Trier, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 29, 2003, S. 297-424. - Lilla, Joachim (Bearb.): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004. - Simmer-Jochen, Klaus (Hrsg.): \"Generation ohne Hoffnung\". Aufzeichnungen des Robert Grenzmann aus den Jahren 1913-1933, Hannover 1968. - Stockhorst, Erich: 5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich, Wiesbaden o. J. (1985). - Horst Romeyk: Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz 1816-1945, Düsseldorf 1994, 283 f, 319, 747" ]
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