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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Herkunft: Sohn des Briefträgers Johannes Wolf. - Familienstand: verheiratet seit 31.3.1923 (Mainz) mit Johanna Frey. - Religion: evangelisch. - Beruf: Gerichtsassessor in Mainz, 1926/27 Amtsgerichtsrat am Amtsgericht Osthofen, 1928 Staatsanwalt in Mainz. - NSDAP: Feb. 1926 Ernennung zum NS-Provinzialleiter in Rheinhessen; am 31.10.1926 wird ihm auf einer Ortsgruppenführertagung in Frankfurt vom Beauftragten Hitlers bis auf weiteres auch die Führung Starkenburgs bis zur Bergstraße und des Wiesbaden umgebenden Teiles von Hessen-Nassau übertragen (\"befähigter, besonnener Führer, der für die Partei zweifellos einen Gewinn bedeutet\"); [[Anm.: Hess. Polizeiber., Darmstädter Kopie fol. 299]] 1927 Gründer der Ortsgruppe Mainz; Wolf tritt vor der hessischen Landtagswahl am 13.11.1927 (die von der NSDAP boykottiert wird) aus der NSDAP aus und schließt sich der Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung an, für die er in den Landtag gewählt wird; 1927-1931 MdL (Hessen), Volksrechtspartei bis 14.4.1931, dann 17.9.1931 Wechsel zur Deutschnationalen Gruppe, 1931-1933 Führer des Stahlhelms in Mainz. Nachkriegszeit: Rechtsanwalt in Mainz; 1946/47 Mitinitiator bei der Wiedergründung der Mainzer Ranzengarde. ---[Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]", "[Darstellung gemäß Würz 2014 (s. Quellen):] Entwickelte früh eine nationalistische Einstellung; 1919-1920 Mitglied des \"Freikorps Neufville\", das v.a. in Frankfurt am Main in blutige Straßenkämpfe mit Kommunisten verwickelt war; ab 1920 Berührung mit dem national-liberalen \"Jungdeutschen Orden\", der ebenfalls die Räterepublik und die französische Besatzung bekämpfte, und dem antisemitischen \"Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund\"; aus diesem formte sich 1922 die erste Frankfurter NSDAP-Ortsgruppe; seit 1925 für die NSDAP in Rheinhessen tätig, noch im selben Jahr Gründer der Ortsgruppe Mainz; Dez. 1925 Leiter der NSDAP Rheinhessen; gründete oder förderte weitere Ortsgruppen in Guntersblum, Wiesbaden u.a.; 31.10.1926 Bezirksleiter des rheinhessischen Teiles des Gaues Hessen-Nassau-Süd; wegen ideologischer Konflikte und weil er nicht zum Gauleiter des Gaues Rheinhessen wurde, trat Wolf im Mai 1927 aus der Partei aus, die Ortsgruppe Mainz wurde aufgelöst; gleich darauf Eintritt in die \"Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung\" (VRP) und im November erfolgreiche Landtags-Kandidatur; Niederlage bei der Reichstagswahl 1930; 1931 Wechsel zur Fraktion der \"Deutschnationalen Volkspartei\" (DNVP); vertrat weiterhin antidemokratische, autoritäre und revanchistische Standpunkte; Niederlage bei der Landtagswahl 1931; 1931-1933 Organisator des \"Stahlhelm\"; zwischen 1933 und 1945 nur wenige Quellen zu Wolfs Tätigkeit; allmählich, u.a. durch Kontakte mit dem Sozialdemokraten Jakob Steffan, entfernte er sich von seiner ultrarechten Gesinnung; wurde mehrfach als \"politisch unzuverlässig\" eingestuft; 1939 Einberufung, Dienst an West- und Ostfront; war nach eigenen Angaben seit 1943 Mitglied des Widerstandes und Informant für die Gruppe, die am 20.07.1944 ein Attentat auf Hitler verübte; nach 1945 Eintritt in die SPD; Landgerichtsrat in Mainz, aber 1946 Entlassung aus dem Staatsdienst, nachdem sein Wirken für die Ultrarechten der Weimarer Republik bekannt wurde; er gewann jedoch die Revision, um dann freiwillig als privater Anwalt zu arbeiten; seit 1956 in Mainz Stadtratsmitglied für die SPD" ],
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    "source" : [ "Bundesarchiv Best. OPG/I 108 Selzner", "Staatsarchiv Darmstadt Best. Landgericht Darmstadt I W 2", "Hess. Polizeiber., Darmstädter Kopie", "Ruppel, Hans Georg / Groß, Birgit (Bearb.): Hessische Abgeordnete 1820-1933. Biographische Nachweise für die Landstände des Großherzogtums Hessen (2. Kammer) und den Landtag des Volksstaates Hessen, Darmstadt 1980 (= Darmstädter Archivschriften, Bd. 5)", "Fastnacht in Mainz, (= http://www.fastnacht-mainz.de/geschichte/anekdote.asp?v=1128 ; Stand: 26.10.2006)", "Würz, Markus: Dr. Hugo Wolf (1896-1960) Vom NSDAP-Ortsgruppengründer zum Widerstandskämpfer, in: Lebensläufe in Zeiten der Diktatur 1933-1945, Mainz 2014, S. 45-69" ]
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