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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Der Vater war um 1880 nach Koblenz gekommen als Teilhaber eines privaten Bankinstituts. - F.E. besuchte hier die Schule bis zum Abitur u. ließ sich als Sänger u. Violinvirtuose ausbilden. Nach seinem Studium der Theologie u. Philosophie in Trier, Wien, Heidelberg, Innsbruck u. Rom, hier Dr. phil. u. anschließender Promotion in beiden Fakultäten, war er Priester im Bistum Trier. Als Armee-Oberpfarrer u. Divisionspfarrer nahm er am Ersten Weltkrieg teil, wurde zweimal verwundet, u. war nach dem Krieg in Berlin als Seelsorger tätig. Als Divisions-Pfarrer gehörte er dem sogenannten Solf-Kreis an, in dem sich Bürger formierten für die Zeit nach Hitler. Ein Spitzel in diesem Kreis bezeichnete ihn als \"die treibende Kraft im Hause Solf\". Im Mai 1944 wurde er verhaftet, bei Verhören schwer misshandelt und wochenlang in einen Käfig gesperrt, in dem er weder sitzen noch stehen konnte. Vor dem Volksgerichtshof in Berlin wurde er wegen \"Wehrkraftzersetzung u. Feindbegünstigung\" angeklagt. Ihm drohte die Todesstrafe. Der Verhandlungstermin wurde wiederholt verschoben, zuletzt auf den 28.4.1945, wegen der Bombardierung des Volksgerichtshofes u. des Todes seines Präsidenten Freisler konnte er von russischen Truppen aus dem Gefängnis befreit werden. Trotz all seiner Schmerzen übernahm er die Pfarrei Müden vom 11.6.1946 bis 1951. Hier besuchte ihn im Jahre 1949 der erste Bundespräsident der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, zusammen mit dem Schriftsteller Carl Zuckmayer, man kannte sich schon von früher. 1951 ließ er sich in den Ruhestand nach Linz versetzen, hier starb er 1955, wurde, auf eigenen Wunsch, im Priestergrab in Müden beigesetzt. ---[Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Ernst Schmitz]" ],
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    "source" : [ "Hehl, Ulrich v.: Priester unter Hitlers Terror, Paderborn u.a. 1996, S. 474", "Trierer Bistumsbl. Paulinus v. 5.2.1995", "Nachruf der Familie, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 10.2.1955", "Henning, Opfer des Nationalsozialismus im Raum Koblenz, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 23/24.1.1999", "Schmitz, Das Priestergrab zu Müden,in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 1991, S. 114/7", "ders.: Prof. Dr. Fr. E., in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 2001, S. 156/8." ]
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