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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags. - Partei: Christlich-Demokrat. Partei / CDU; Mitglied der Beratenden Landesversammlung. - Mandate: Mandat 1. Wahlperiode: Regierungsbezirk Trier; Mandat 2. Wahlperiode: Wahlkreis 3, Listenplatz 3; Mandat 3. Wahlperiode: Wahlkreis 3, Listenplatz 3, bis 01.10.1957, Nachfolgerin: Goebel, Amely. - Konfession: Katholisch. - Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: Realgymnasium, Abitur, Studium der Philologie (Germanistik, Französisch, Pädagogik) in Bonn und Münster, 1919 Promotion zur Dr. phil. in Münster, 1920 Staatsexamen, Referendariat in Koblenz, Zweites Staatsexamen, 1922-1927 Studienassessorin in Koblenz, 1927 Studienrätin in Xanten, 1927-1933 Oberstudienrätin in Bad Kreuznach, 1933 Entlassung aus politischen Gründen aufgrund des Gesetzes zur \"Wiederherstellung des Berufsbeamtentums\", Landwirtin in der Eifel, Lehrerin in einem englischen Internat in Montreux (Schweiz), Vertreterin und Hausdame in Berlin, 1940 Buchhändlerin in Trier, 1945 Oberstudiendirektorin an der Auguste-Victoria-Schule Trier, 1947 Referentin für Mädchenschulen im Ministerium für Unterricht und Kultus in Rheinland-Pfalz. - Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1928 Mitglied des Zentrums; 1927-1933 Stadtverordnete und Mitglied des Kreisvorstands des Zentrums in Bad Kreuznach; 1940-1944 Mitglied der Nationalsozialist. Volkswohlfahrt; 1945 / 46 Mitbegründerin der Christlich-Demokrat. Partei (später CDU) Trier; 1946 Mitglied des Stadtrats Trier; April 1948 bis Mai 1951 Staatssekretärin im Ministerium für Unterricht und Kultus Rheinland-Pfalz\n\n1954 Mitglied der 2. Bundesversammlung, 1959 Mitglied der 3. Bundesversammlung; 1956-1961 Mitglied des Bundestags; Mitglied des Landesvorstands der CDU Rheinland-Pfalz; Mitglied des Bundesparteiausschusses der CDU; Mitglied des CDU-Bezirksvorstands Trier; Vorsitzende bzw. Ehrenvorsitzende des Landesverbands Rheinland-Pfalz der Europa-Union, Mitglied des Kuratoriums bzw. Ehrenmitglied der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Mitglied der deutschen UNESCO-Kommission. - Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: Mitglied der Beratenden Landesversammlung; 04.06.1947-01.10.1957 (1.-3. Wahlperiode) Mitglied des Landtags; 1. Wahlperiode: Schriftführende Abgeordnete, Vorsitzende Kulturpolitischer Ausschuss (bis 21.04.1948); 2. Wahlperiode: Mitglied Haushalts- und Finanzausschuss, Kulturpolitischer Ausschuss, Zwischenausschuss. - Ehrungen: Großes Bundesverdienstkreuz (1959), Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern (1965), Silberne Fördermedaille der Akademie der Wissenschaften und der Literatur.- ---[Daten übernommen aus \"Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015\", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]", "Oberstudiendirektorin, Staatssekretärin. - Studium der Philologie in Münster, dort Mitbegründerin des kathol. Studentinnenausschusses und dessen Vorsitzende, Staatsexamen und 1919 Promotion in Germanistik zur Dr. phil. - Im höheren Schuldienst ab 1920 zunächst in Koblenz. Betätigung in der Deutschen Friedensgesellschaft. 1927 Studienrätin in Xanten, im selben Jahr Oberstudienrätin in Bad Kreuznach. Seit 1928 hier Mitglied des Zentrums, 1928-1933 als einzige Frau der Zentrumsfraktion im Stadtrat. 1933 wurde G v. NS-Regime aus dem Dienst entlassen. Sie arbeitete als Bäuerin in der Eifel, später als Lehrerin an einem englischen Internat in Montreux (Schweiz), dann als Vertreterin und Hausdame in Berlin und schließl ab 1940 als Buchhändlerin in Trier. Nach dem Krieg 1945 Oberstudiendirektorin an der Auguste-Viktoria-Schule Trier (bis 1948). Ab 1947 auch Referentin für Mädchenschulen beim Oberpräsidium Rheinland-Hessen-Nassau, 1948 als Staatssekretärin mit der Leitung des Ministeriums für Unterricht und Kultus in Mainz betraut (bis 1951) - G war nach dem Krieg in Trier Mitbegründerin der CDP, der späteren CDU. 1946-1948 Mitglied des Stadtrats Trier, 1946/47 Mitglied der Beratenden Landesversammlung Rheinland-Pfalz, 1947-1957 Mitglied des Landtages Rheinland-Pfalz (dort 1947-1951 Vorsitzende des Kulturpolit. Ausschusses), 1956-1961 Mitglied des Deutschen Bundestages - G wirkte in vielen kulturellen und polit. Organisationen und Führungsgremien, u.a. Mitglied des Kuratoriums der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Deutschen Unesco-Kommission, Vorsitzende des Landesverbandes Rheinland-Pfalz der Europa-Union\n\nG wurde geehrt 1959 durch Verleihung des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik und 1965 durch das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern. Unter ihren Verdiensten für das Gemeinwohl wurde besonders ihr Einsatz für Gleichberechtigung und Gleichachtung der Tätigkeit v. Frauen im öffentl., polit. und kulturellen Leben gewürdigt. - ---[Text übernommen aus: Theresia Zimmer, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]", "1921 Assessorenexamen an der Hilda-Schule für Mädchen in Koblenz; dort weiter bis 1927 tätig; nach ihrer Entlassung aus dem Schuldienst durch die Nationalsozialisten 1933 Kauf des Frauenbergerhofs bei Gönnersdorf, den sie zusammen mit ihrer Schwester Emmy und zwei weiteren Frauen bewirtschaftete; außerdem Aushilfsstellen in Garmisch-Partenkirchen und in Montreux; Verkauf des Hofs noch vor Kriegsbeginn" ],
  "publication" : [ "Veröffentlichungen/Nachlass: Das Beiwort bei Guido Gezelle, Diss., Münster 1919", "Mittelalterliche Frauenklöster in Trier: in: Rheinland-Pfalz. Kultur und Wirtschaft, Trautheim 1953, S. 147 ff.", "mit Zimmer, Alois: Die Gründungsgeschichte der CDU im Trier Raum 1945 / 46, Trier 1966", "Nachlass im Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin" ],
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    "dateModified" : "2015-12-01",
    "source" : [ "Brüchert, Hedwig (Hrsg.): Rheinland-Pfälzerinnen. Frauen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur in den Anfangsjahren des Landes RheinlandPfalz. Veröffentlichungen der Kommission des Landtags für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz 23, Mainz 2001, S. 141 - 144", "Deutsche Biographische Enzyklopädie, hg. von Walter Killy und Rudolf Vierhaus, 13 Bde., Darmstadt 1995 - 2003, Bd. 3, S. 571", "Hexemer, Hans-Peter (Red.): 60 Jahre Parlament in Rheinland-Pfalz, Mainz 2007, S. 76", "Keller-Kühne, Angela: Gantenberg, Mathilde, in: Becker, Winfried et al. (Hrsg.): Lexikon der Christlichen Demokratie in Deutschland, Paderborn 2002, S. 244 - 245", "Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon, Trier 2000, S. 126", "Schumacher, Martin (Hrsg.): MdB. Volksvertretung im Wiederaufbau 1946 - 1961. Bundestagskandidaten und Mitglieder der westzonalen Vorparlamente. Eine biographische Dokumentation, Düsseldorf 2000, S. 118", "Simon, Bernhard: Die Abgeordneten der 1. Wahlperiode des rheinland-pfälzischen Landtags vom 18. Mai 1947 - 17. Mai 1951, in: Rheinland-Pfalz entsteht. Beiträge zu den Anfängen des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz 1945 - 1951, hrsg. v. Franz-Josef Heyen, Boppard 1984, S. 127 - 184, S. 151", "Vierhaus, Rudolf/Herbst, Ludolf (Hrsg.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949 - 2002, 3 Bde., München 2002, S. 243" ]
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