{
  "professionOrOccupation" : [ {
    "label" : "Rabbiner",
    "id" : "https://d-nb.info/gnd/4176751-2"
  }, {
    "label" : "Historiker",
    "id" : "https://d-nb.info/gnd/4025098-2"
  } ],
  "placeOfBirth" : [ {
    "label" : "Huncovce",
    "id" : "Huncovce"
  } ],
  "gender" : [ {
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gender#male",
    "label" : "Männlich"
  } ],
  "dateOfDeath" : [ "Juni 1944" ],
  "rppdId" : "pta0013",
  "dateOfBirth" : [ "1879-09-08" ],
  "placeOfDeath" : [ {
    "label" : "Konzentrationslager Auschwitz",
    "id" : "Konzentrationslager Auschwitz"
  } ],
  "type" : [ "AuthorityResource", "Person", "DifferentiatedPerson" ],
  "@context" : "http://lobid.org/gnd/context.jsonld",
  "gndSubjectCategory" : [ {
    "label" : "Religionswissenschaft und nichtchristliche Religionen",
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gnd-sc.html#3.1p"
  }, {
    "label" : "Geschichtswissenschaft",
    "id" : "https://d-nb.info/standards/vocab/gnd/gnd-sc.html#16.1p"
  } ],
  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "A war 1893-1899 Schüler des orthodoxen Rabbiners Samuel Rosenberg in dessen berühmter Hunsdorfer Jeschiwa. 1900-1902 besuchte er die Landesrabbinerschule in Preßburg. Anschließend lebte er in Eperjes (Oberungarn) und arbeitete als Publizist; umfangreiche Vortrags- und Predigttätigkeit. Er war Mitarbeiter zahlreicher jüdischer Blätter und gab als überzeugter Zionist seit 1904 die \"Ungarische Wochenschrift\" heraus. 1905 wurde A \"Religions-Professor\" am jüdischen Gymnasium im mährischen Ungarisch-Brod und Rabbinats-Assessor, 1906 Rabbiner v. Neustadt (Westböhmen) - 1906-1910 studierte A Philos, Geschichte und deutsche Literatur an der Universität Bern, 1913 Promotion zum Dr. phil. - 1907-1914 Rabbiner v. Salzburg, wo er 1911 die \"Jüdische Kultusgemeinde der Stadt und des Herzogtums Salzburg\" gründete - 1914 Rabbiner v. Meran. Im Ersten Weltkrieg Feldrabbiner im österreichischen Heer. 1919 kehrte A nach Salzburg zurück - 1920 erfolgte die Berufung zum Oberrabbiner in Trier. Sein Engagement, Charisma und persönl Kontakte gaben dem geistigen Leben der Gemeinde kräftige Impulse. A blieb dem Zionismus weiterhin aktiv verbunden. Auch in Trier stand er nicht nur bei der jüdischen Bevölkerung in höchstem Ansehen; er war u.a. befreundet mit Bischof Bornewasser, Oberbürgermeister Weitz und Prälat Kaa.\n\nIm April 1938 übersiedelte das Ehepaar A nach Scheveningen in die vermeintl. sicheren Niederlande. Im September 1940 mußten beide Scheveningen verlassen und zogen mit Sohn Wilhelm für kurze Zeit nach Groningen, im März 1943 ins Amsterdamer Ghetto, v. wo aus das Ehepaar A zunächst in die KZs Westerbork und Theresienstadt und v. dort am 16.05.1944 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert wurde. A starb dort nach wenigen Wochen an den Strapazen des Lagerlebens - Zum ehrenden Andenken wurde 1958 in Trier eine Straße nach A benannt und 1979 eine Gedenkfeier aus Anlaß des 100. Geburtstages organisiert. Auch die Stadt Salzburg ehrte ihn durch eine Straßenbenennung. - *Heirat: 1903 mit Malwine (Sara Mindel) Weisz, diese und zwei ihrer Kinder im Juli 1944 in Auschwitz ermordet. - ---[Daten übernommen aus: Gerd Mentgen, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
  "publication" : [ "Aus ringenden Welten. Dichtungen, Berlin 1930", "¬Das¬ früheste Vorkommen der Juden in Deutschland. Juden im römischen Trier, Trier 1932", "Geschichte der Juden in Stadt und Land Salzburg v. den frühesten Zeiten bis auf die Gegenwart, 2 Bde, Berlin 1913 bzw. Frankfurt a.M. 1930", "¬Die¬ jüdische Volksseele, Berlin 1937", "Jüdische Welt- und Lebensperspektiven, Preßburg 1926", "Umelitot óletot Sefer (hebr.) Ähren und Beeren. Homiletische Weckrufe an die zeitgenössische Judenheit an Hand der Feste, Sabbate und gehobenen Momente des jüdischen Lebens, Preßburg 1928", "Volk im Aufbruch. Diaspora in Bewegung. Reflexionen zur jüdischen Zeitgeschichte, Frankfurt a.M. 1936" ],
  "describedBy" : {
    "dateModified" : "2006-07-11",
    "source" : [ "Alexander Altmann: Adolf A (1879-1944). A Filial Memoir, in: Year Book of the Leo Baeck Institute 26 (1981), 145-167", "Archiv Bibliographia Judaica. Lexikon deutsch-jüdischer Autoren, Band 1, München u.a. 1992, 134-137", "Ernst G. Lowenthal: Er war ein angesehener Trierer, in: Trierischer Volksfreund, Nr.206 v. 5.09.1979, 6", "Presse- und Informationsamt der Stadt Trier: Dr. Adolf A zum Gedenken, Trier 1980." ]
  },
  "id" : "https://d-nb.info/gnd/171949366",
  "gndIdentifier" : "171949366",
  "preferredName" : "Altmann, Adolf",
  "variantName" : [ "Altmann, Adolf A.", "Altmann, Adolf Abraham" ],
  "sameAs" : [ {
    "id" : "http://persondata.toolforge.org/redirect/gnd/de/171949366",
    "collection" : {
      "name" : "Wikipedia-Personenartikel"
    }
  }, {
    "id" : "https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_A/Altmann_Adolf_1879_1944.xml?frames=yes",
    "collection" : {
      "name" : "&#xD6;sterreichisches Biographisches Lexikon"
    }
  } ],
  "depiction" : [ {
    "id" : "https://commons.wikimedia.org/wiki/Special:FilePath/Adolf%20Altmann.jpg",
    "url" : "https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Adolf%20Altmann.jpg?uselang=de",
    "thumbnail" : "https://commons.wikimedia.org/wiki/Special:FilePath/Adolf%20Altmann.jpg?width=270"
  } ]
}