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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Offizier. - Nach dem Abitur trat G 1900 als Fahnenjunker in das 2. Lothringische Infanterieregiment in Metz ein und absolvierte die Kriegsakademie in Berlin. Im Ersten Weltkrieg mit dem Orden \"Pour le mérite\" ausgezeicnet. Nach Kriegsende blieb er Offizier und setzte sich polit. für die \"Deutsch-Nationale Volkspartei\" (DNVP) ein. G's Einstellung war konservativ-nationalistisch, kaisertreu und durch eine ausgeprägte Bindung an die kathol. Kirche gekennzeichnet. Den Nationalsozialismus lehnte er rigoros ab. Das brachte ihn in scharfen Gegensatz zur NSDAP und ihren Anhängern in der Armee. G (inzwischen General) wurde Kommandeur einer Infanteriedivision am Westwall. Er ließ liturgische Gegenstände aus gefährdeten Kirchen sicherstellen. Den Gauleiter der NSDAP im Parteigau Pfalz-Saar, Josef Bürckel, ließ er mit Feldgendarmen aus seinem Stabsquartier weisen. Am 12.12.1939 verhinderte er durch seine Drohung, Soldaten gegen ein geplantes antijüdisches Pogrom in Nalbach einzusetzen, dessen Durchführung. Im selben Monat protestierte er gegen den Befehl des \"Reichsführers-SS\" Heinrich Himmler an die SS und Polizei, möglichst viele \"arische Kinder\" zu zeugen. Auf Veranlassung Himmlers wurde G daraufhin aus der Wehrmacht entlassen und wegen \"Wehrkraftzersetzung und Defaitismus\" angeklagt. Er wurde in der Festung Küstrin inhaftiert und 1945 mit den dortigen Gefangenen an den Bodensee verlegt, wo er durch französ. Truppen befreit wurde. - Nach dem Kriege war G im Auftrag der US-Militärregierung Sachverständiger bei Verfahren gegen Generale und Generalstabsoffiziere. 1955 kehrte er nach Trier zurück, wo er u.a. Vorsitzender der Deutsch-Französischen Gesellschaft wurde. - ---[Daten übernommen aus: Thomas Zuche, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
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