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  "biographicalOrHistoricalInformation" : [ "Lehrerin. - Lehrerinnenexamen 1912 in Koblenz. 1914-1917 Lehrerin an der Volksschule Schladt bei Wittlich, anschließend in Landscheid. Wegen ihres Einsatzes für Kriegsgefangene in Schladt wurde sie v. Kriegsgericht zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt und in der Folge aus dem Schuldienst entlassen. - R trat erstmals 1919 in Trier als Leiterin einer SPD-Versammlung auf. Sie versuchte, die Hausangestellten polit. zu organisieren. 1920 wurde sie Schriftführerin im SPD-Ortsverein Trier und Redakteurin der Unterhaltungsbeilage \"Der Funke\" der Volkswacht (sozialdemokratische Trierer Zeitung). Sie wurde Mitglied der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit. Ihre polit. Leitartikel in der Volkswacht (sozialdemokratische Trierer Zeitung) waren v. Schärfe und klassenkämpferischer Kompromißlosigkeit gekennzeichnet. Mitte 1923 wurde sie hauptverantwortl. Redakteurin der Volkswacht (sozialdemokratische Trierer Zeitung). Sie folgte 1924 ihrem ausgewiesenen Ehemann nach Hannover, wo es zur Trennung der Eheleute kam. R wurde 1928 im Wahlkreis Südhannover-Braunschweig in den Reichstag gewählt. Im November 1929 trat sie in die KPD ein, für die sie bis 1933 im Reichstag blieb. Im Mai und August 1930 sprach sie in Versammlungen der KPD im Trierer Raum. 1931 reiste sie zum ersten Mal in die Sowjetunion. 1933 emigrierte sie nach Schweden, erhielt kein Asyl und wurde ausgewiesen. Um einer Verhaftung zu entgehen, ging sie nach Paris. Als man sie wieder nach Moskau schicken wollte, weigerte sie sich, worauf sie als \"Abtrünnige\" aus der Partei ausgeschlossen wurde. Sie kehrte nach Deutschland zurück. Ihr Vater, Mitglied der NSDAP, beantragte die Aufhebung des Haftbefehls gegen R. Sie wurde zusammen mit dem letzten Vorsitzenden der KPD-Fraktion im Reichstag Ernst Torgler (1893-1963), der 1936 aus NS-Haft entlassen worden war, v. den Nazis für deren Propaganda eingespannt. Beide wurden zu Mitarbeitern der deutschen Propagandasender \"La Voix de la Paix\" und \"Radio Humanité\". Ihr Versuch, auf die NS-Zielsetzungen Einfluß zu nehmen, scheiterte.\n\nIm Zusammenhang mit dem Attentat 1944 auf Hitler wurde R verhaftet, konnte aber überleben. - Nach dem Kriege war R zunächst wieder im Schuldienst, wurde jedoch 1946-1948 v. der französ. Militärregierung in Wittlich, Diez und Landau interniert. Polit. betätigte sie sich für den 1950 gegründeten antikommunistischen \"Volksbund für Frieden und Freiheit\". Sie fand schließl wieder zur kathol. Kirche zurück. Zuletzt wohnte sie in Trier, v. wo sie nach Zell (Mosel) verzog und dort zwei Tage später starb. - *Heirat: 1923 mit Gottlieb Reese. - ---[Daten übernommen aus: Eberhard Klopp, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]" ],
  "publication" : [ "Abrechnung mit Moskau, Berlin/Leipzig 1938", "Radiobericht im Propagandasender (s. o.): Flucht aus der roten Hölle", "Nachlaß mit meist eigenen Berichten und Urkunden im Archiv des Studienzentrums Karl-Marx-Haus Trier" ],
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    "dateModified" : "2012-10-16",
    "source" : [ "Stefan Appelius: Von Stalin zu Hitler. Die tragische Lebensgeschichte der Maria Reese, in: Mosella Nr.4/1993, 3 (Beilage des Trierischer Volksfreund, v. 25.01.1993)", "Ortwin Buchbender/Reinhard Hauschild: Geheimsender gegen Frankreich, Herford 1984", "Eberhard Klopp: Geschichte der Trierer Arbeiterbewegung: ein deutsches Beispiel, Bd. 3: Kurzbiographien 1836-1933, 2. Aufl. Trier 1979, 96 f.", "Wilhelm Heinz Schröder: Sozialdemokratische Parlamentarier in den deutschen Reichs- und Landtagen, Düsseldorf 1995, 667 f.", "*Abbildungen: Abrechnung mit Moskau, Berlin/Leipzig 1938, S.65; im Nachlaß und in: Stefan Appelius, Von Stalin zu Hitler, S. 3." ]
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